Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spar-Pakete für alte Häuser

15.12.2005


BINE-Projekt-Infos zur energetischen Sanierung

... mehr zu:
»Sanierung »Wärmedämmung

Altbauten verbrauchen viel, zunehmend teure Energie. Einsparmöglichkeiten von 50% und mehr sind keine Seltenheit. Trotzdem ist es bei einer Sanierung noch längst nicht selbstverständlich, die Gebäude auch energetisch zu verbessern. Investitionen in Wärmedämmung und eine bessere Haustechnik zahlen sich aber aus. Die neuen BINE-Projekt-Infos "Gebäude sanieren - Komponenten im Test" (13/2005) und "Gebäude sanieren - Universitätsbibliothek" (14/2005) stellen vorbildliche Sanierungsprojekte vor.

Typisch für einen vollklimatisierten Gebäudekomplex aus den 1970er Jahren hatte die Bremer Bibliothek einen immensen Stromverbrauch. Eine bedarfsgerecht dimensionierte RLT-Anlage und eine konventionelle Heizanlage macht die Temperierung jetzt sparsamer und auch nutzerfreundlicher. Die ebenfalls erneuerte Beleuchtung schafft mit weniger Strom bessere Lichtverhältnisse. Insgesamt ist der Primärenergieverbrauch des Gebäudes um 70% gesunken. Die dafür notwendigen Maßnahmen und das innovative Finanzierungskonzept beschreibt das BINE-Projekt-Info "Gebäude sanieren - Universitätsbibliothek" (14/2005) im Detail.


Die Broschüre "Gebäude sanieren - Komponenten im Test" (13/2005) zeigt zwei Beispiele, in denen der Primärenergiebedarf bis unter 40 kWh/m²a gesenkt wurde: Mit sehr guter Wärmedämmung, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Komponenten wie dreifach verglasten Fenstern. Eine sorgfältige Planung und Ausführung waren dafür unabdingbar.

Bei einem Mehrfamilienhaus in Mannheim aus den 1930er Jahren wurden im Zuge der Sanierung nicht nur die Energieversorgung erneuert, und in sehr gute Wärmedämmung investiert, sondern auch die Wohnungszuschnitte heutigen Ansprüchen angepasst.

In dem Bürogebäude in Tübingen aus den 1950er Jahren, wurde das Dachgeschoss komplett neu ausgebaut und dabei Passivhaus-Standard angestrebt. Die Leichtbauweise stellte besondere Anforderungen an die energetische Qualität.

Alle drei Vorhaben wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Förderkonzepts "Energetischen Verbesserung der Bausubstanz" (EnSan) unterstützt. Ziel von EnSan ist es vor allem, Mustersanierungen für bestimmte Gebäudetypen zu demonstrieren. Die Sanierungen dienen gleichzeitig dazu, neue Planungsinstrumente und Komponenten zu erproben. EnSan ist Teil des Förderschwerpunktes Energieoptimiertes Bauen (ENOB), der auf dem 5. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung aufbaut.

Die Broschüren "Gebäude sanieren - Komponenten im Test" (13/2005) und "Gebäude sanieren - Universitätsbibliothek" (14/2005) sind kostenfrei beim BINE Informationsdienst des FIZ Karlsruhe erhältlich - telefonisch unter 0228/9 23 79-0

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.bine.info
http://www.bine.info/templ_meta.php/presseforum/archiv_pressetexte/350/link=clicked/

Weitere Berichte zu: Sanierung Wärmedämmung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Bauübergabe der ALMA-Residencia
26.04.2017 | Max-Planck-Institut für Astronomie

nachricht Mehr Sicherheit und Effizienz im Tunnelbau - DFKI-Software steuert Wartungsroboter für Bohrwerkzeug
19.04.2017 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie