Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ontologische Unterstützung für kollaborative Umgebungen

19.10.2004


Im Rahmen des e-COGNOS-Projekts wurde eine kollaborative Arbeitsumgebung für die Baubranche geschaffen. Dazu wurden mehrere weborientierte Anwendungen wie beispielsweise e-COSer entwickelt.



Die Baubranche ist eine ständig wachsende dynamische Umgebung, in der verschiedene kurzfristige Projekte mit mehreren Partnern realisiert werden. Dabei sind die jeweils einzigartigen Fähigkeiten und Ressourcen der Partner hilfreich. Die erfolgreiche Durchführung solcher Projekte macht die Nutzung gemeinsamer Kenntnisse, Daten und Anwendungen sowie einer dementsprechend konsequenten Praxis des Wissensmanagements (WM) zwischen den Projekten und Organisationen erforderlich.



Im Rahmen des e-COGNOS-Projekts konzentrierte man sich auf die Entwicklung geeigneter Infrastrukturen und Tools für das elektronische WM innerhalb der Baubranche, um so eine kollaborative Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Deshalb wurden mathematische Einheiten zur Dokumentenanalyse eingesetzt, die mit Hinblick auf Inhalt und Wechselbeziehungen Ontologien zur bestmöglichen Dokumentenverwaltung bieten.

Der e-COGNOS Ontologie-Server (e-COSer) ist damit einer der Schlüsselbestandteile der für die Organisation aller ontologiebezogenen Prozesse entwickelten Architektur. So bietet der e-COSer ontologische Unterstützung für die Kerndienste des WM einschließlich ontologische Erfassung und Verarbeitung ontologiebezogener Anfragen sowie ontologische Wartung.

Der e-COSer zeichnet sich durch Interoperabilität mit den Kerndiensten des Systems, durch Skalierbarkeit sowie multilinguale Unterstützung aus. Darüber hinaus kann diese webbasierte Anwendung leicht mit anderen Wissensmanagement-Systemen verknüpft werden. Der e-COSer ist als Open-Source-Software erhältlich und kann zum Ontologiemanagement im DAML+OIL-Format verwendet werden.

Dr. Celson Lima | ctm
Weitere Informationen:
http://www.e-cognos.org
http://www.cstb.fr

Weitere Berichte zu: kollaborative Umgebungen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Doppelhaus mal anders - Elegantes Glas-Ensemble am Hang
02.05.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Bauübergabe der ALMA-Residencia
26.04.2017 | Max-Planck-Institut für Astronomie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie