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Energiesparender Wärmeschutz mit Wohlfühlklima

09.08.2004


Ziegelniedrigenergiehäuser mit dem POROTON ThermoPlan T-10 von JUWÖ Poroton bringen Bauherren handfeste Vorteile / Alle Anforderungen an den Wärmeschutz werden in monolithischer Bauweise erreicht / Kapillarsystem im Ziegel reguliert selbsttätig Raumluftfeuchte, bewirkt Behaglichkeit, verhindert Schimmelbildung


Aktuell steigende Ölpreise sitzen nicht nur Konzernen und mittelständischen Produktionsbetrieben im Nacken, sondern auch privaten Hausbesitzern bzw. Bauherren. Denn nicht erwartete Preiserhöhungen können das knapp kalkulierte Finanzbudget kurzfristig durcheinander bringen. Gut dran ist der Bauherr, der ein Niedrigenergiehaus in Ziegelmassivbauweise sein eigen nennt, betonen auch die Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e.V., Bonn. Für den Heizenergiebedarf eines solchen Eigenheims benötige er lediglich rund 5 Liter Heizöl pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr. Niedrigere Werte im Rahmen des KfW-Förderung sind ebenso möglich. Erforderlich seien weder überdimensionierte Wanddicken, noch Wärmedämm-Pakete. Vielmehr werde dies bereits mit monolithischen Ziegelwandkonstruktionen in herkömmlicher Dicke von 36,5 oder 30 cm erreicht, und zwar auch ohne zusätzliche außen aufgebrachte Dämmung. „Das heißt“, so Stefan Jungk, Geschäftsführer der JUWÖ Poroton-Werke im rheinhessischen Wöllstein, „der kostensparende Wärmeschutz sitzt quasi von Natur aus im Ziegel und wird mit ihm direkt in die Wand eingebaut.“

Höchste Wärmedämmung durch den POROTON ThermoPlan T-10 von JUWÖ


Ausschlaggebend dafür sind optimierte Rohstoffmischungen und speziell angeordnete Lochbilder und Stege, die bei releativ hohen Ziegelrohdichten im Vergleich zu anderen Baustoffen (0,7 und 0,6 kg/dm) Wärmeleitfähigkeitswerte (Lambda-Werte) von 0,14 W/mK und deutlich besser aufweisen. Mit dem Poroton ThermoPlan T-10 ist sogar ein Ziegel mit einem Lambda-Werten von 0,10 W/mK auf dem Markt, der darüber hinaus noch mit hohen Druckfestigeitswerten glänzen kann „Deshalb gilt: Einschalige Ziegelwände mit homogenem Wandquerschnitt bieten dem Bauherren optimale Voraussetzungen für behagliches und wirtschaftliches Wohnen. Sie sichern energiesparenden Wärmeschutz und erfüllen damit die verschärften Forderungen der neuen Energieeinsparverordnung“, betont der Bundesverband Ziegelindustrie.

Im Winter warm – im Sommer angenehm kühl

Weiterer bauphysikalischer Vorteil: Dank des Wärmespeichervermögens gewährleisten Ziegelwandkonstruktionen einen Wärmeausgleich für den Tag-Nacht-Rhythmus sowie für kürzere Witterungsschwankungen - z.B. im Frühjahr und Herbst. Das feine Kapillarsystem sowie zusätzliche Hohlräume im Loch- und Leichtziegel schaffen hierzu ideale Bedingungen. Wärme- und Feuchtigkeitsschwankungen werden nicht nur gedämpft, sondern im Ziegel gespeichert und zeitversetzt wieder nach außen oder innen abgegeben. Im Sommer wird „nächtliche Kühle“ gespeichert und somit eine Überheizung tagsüber verhindert. Überschusswärme geht in die Ziegelwände und wird erst wieder abgegeben, wenn die Lufttemperatur unter die der Wandtemperatur sinkt. Ohne zusätzliche Dämmung fangen so ein- und zweischalige Ziegelwände die Temperaturspitzen ab und speichern wie ein Kachelofen den „passiven“ Einstrahlungsgewinn. „Was dank der Sonne am Tag in den Wänden gespeichert wird, muss am Abend nicht aufgeheizt werden“, so Jungk.

Gesundes Wohnen und Behaglichkeit durch das einzigartige Feuchteverhalten

Parallel zum energiesparenden Wärmeschutz zeichnet sich ein Ziegelhaus aus dem POROTON ThermoPlan T-10 durch sympathisches Wohlfühlklima aus. Denn Ziegel schaffen durch den natürlichen Wärme-Kälte-Ausgleich aus sich heraus eine Behaglichkeitszone auch bei ansteigender relativer Raumluftfeuchte. Das bedeutet: einen erheblichen Teil der Luftfeuchtigkeit, die üblicherweise beim Bewohnen entsteht - in einem 4-Personen-Haushalt immerhin rund 10 Liter Wasser in Form von Dampf - nimmt die Ziegelwand auf, um sie nach außen abzuleiten. So verhindert das Kapillarsystem des Ziegels ein stickiges und ungesundes Raumklima oder gar die Schimmelbildung in den Wänden. Erreicht wird eine thermisch-hygrische Behaglichkeit, die zu persönlichem Wohlbefinden, Leistungsvermögen und Gesundheit beiträgt. Dies gelingt ohne jedwede chemischen Zusätze oder Dämmstoffe, allein unterstützt durch die Feuchtepufferung der Ziegelwände. Auch im Innern des Mauerkörpers aus Ziegeln hat die berüchtigte Kernfeuchte praktisch keine Chance. Feuchtigkeit, die hineingelangt, geht ganz von allein und rasch auch wieder heraus. Daraus resultieren kurze Trocknungszeiten nach dem Bau und damit frühe Bezugsfertigkeit ohne Risiko.

| JUWÖ Poroton Werke
Weitere Informationen:
http://www.juwoe.de

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