Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Münchener Start-up-Unternehmen baut hochwassersichere Häuser

23.09.2002


LiteHouseOne- Office

auf Pfahlgründung über einem Parkplatz -

Bei Wasserständen bis zu 3,5 m über dem Gelände hochwassersicher


LiteHouseOne- Wohn- / Gewerbe-Anlage

auf Pfahlgründung über einer Parkebene mit zusätzlichem Parkdeck -

Bei Wasserständen bis zu 7 m über dem Gelände hochwassersicher


Die Erkenntnis greift weiter um sich: Unsere konventionelle mitteleuropäische Bauweise mit Kellern und Ziegelwänden ist für Überschwemmungsgebiete völlig ungeeignet!

Das Münchener Start-up-Unternehmen LiteHouseOne bietet eine faszinierende Lösung. Das Entwicklungsteam unter der Leitung von Architekt Horst Mallmann hat eine Bauweise entwickelt, die ideal für Hochwassergebiete geeignet ist. Durch die neue Interpretation der uralten und weltweit bewährten Technik der Pfahlbauweise nehmen Gebäude bei Überflutungen keinen Schaden.

"Natürlich bedarf es", so Architekt Horst Mallmann "einer gehörigen Portion Phantasie und städtebaulicher Erfahrung, um hochmoderne `Pfahlbausiedlungen´ harmonisch in Landschaften zu integrieren und allen Ansprüchen an Funktionalität gerecht zu werden." Aber mit einem Team von erfahrenen Spezialisten für wasserbauliche Anlagen, Raumplanung und Garten-/Landschaftsbau sei dies selbst kurzfristig leistbar.



Der akute Bedarf in den betroffenen Überschwemmungsgebieten wäre ebenfalls dank der von LiteHouseOne entwickelten Serienproduktion der sogenannten Raumzellen nach Vorbild der Autoindustrie kurzfristig zu befriedigen. "Die Raumzellen werden in nur sechs Wochen nach Auftragserteilung fix und fertig produziert und innerhalb weniger Tage zu einem bezugsfertigen Gebäude zusammengefügt" erläutert der zweite Geschäftsführer Wolfram Berghüser. "Wir könnten noch in diesem Jahr mehrere Häuser liefern und einigen Familien zu Weihnachten ein neues und hochwassersicheres Zuhause ermöglichen."

Gleich nach den August-Überschwemmungen wurden mehrere Telefaxe an die zuständigen Krisenstäbe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und an die 15 betroffenen Oberbürgermeister und Landräte in Bayern geschickt - mit stetig wachsender Resonanz. "Die größte Herausforderung für eine schnelle Verwirklichung ist der hohe Informationsbedarf der Fachleute," so der Kaufmann Wolfram Berghüser, "den wir jetzt durch den Beitrag ´Hochwassersichere Gebäude` auf unserer Homepage befriedigen können."

Auf die Frage nach der Bedeutung des Firmennamens erläutert der Initiator und Gründer Horst Mallmann: "LiteHouseOne steht für eine leichte, lichtdurchflutete und lebendige Bauweise. Wir setzen ein Zeichen für gesundes und umweltverträgliches Bauen, vor allem auch durch den Einsatz von Wind- und Sonnenenergie. Wir wollen einen Weg aus der Krise der Baubranche aufzeigen und allen Kräften in Wirtschaft und Politik Möglichkeiten bieten, gemeinsam die immer stärker werdenden Probleme zu lösen! Deshalb beliefern wir auch soziale Einrichtungen, wie Schulen und Kindergärten und natürlich die in Not geratenen Familien zu vergünstigten Preisen."

Wolfram Berghüser | idw
Weitere Informationen:
http://www.litehouseone.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Neues Mehrfamilienhaus-Konzept vom Ökohaus-Pionier
21.03.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Tunnelbau: Navigieren unter der Erde
07.03.2017 | Ruhr-Universität Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie