Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gute Noten für das IAMO

23.11.2000


Wissenschaftsrat legt Stellungnahme zum Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) vor.
"Das IAMO hat sich seit seiner Arbeitsaufnahme im April 1995 rasch zu einem national und
international anerkannten wissenschaftlichen Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Agrarökonomie der mittel- und osteuropäischen Staaten entwickelt", urteilt der Wissenschaftsrat in seiner am 17. November in Leipzig verabschiedeten Stellungnahme. Die Fortsetzung der gemeinsamen Finanzierung durch Bund und Länder im Rahmen der sogenannten Blauen Liste wird uneingeschränkt empfohlen.

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der Entwicklung der Hochschulen und der Forschung. In dieser Funktion erfolgte auch die Bewertung der bisherigen Arbeit des IAMO. Als Stiftung des öffentlichen Rechts wurde das Institut 1994 vom Land Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) errichtet. Es wird zu gleichen Teilen vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie von den Ländern finanziert und ist mit 38,5 Planstellen ausgestattet, 24 davon für WissenschaftlerInnen.

Auf der Grundlage seiner Satzung verfolgt das Institut drei Kernaufgaben:

- Forschung zur Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa, wobei insbesondere die Transformationsprozesse in den ehemals sozialistischen Ländern wissenschaftlich begleitet und hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen untersucht werden;
- Weiterbildung von WissenschaftlerInnen;
- Forum des wissenschaftlichen Austausches zu sein.

Die Umsetzung dieser Aufgaben ist dem Institut nach Einschätzung des Wissenschaftsrates gut bis sehr gut gelungen. Er betont in seiner Stellungnahme unter anderem die guten Kontakte, die zu Forschungseinrichtungen in Mittel- und Osteuropa aufgebaut wurden. So beteiligten sich an den internationalen Konferenzen und Seminaren des IAMO zahlreiche WissenschaftlerInnen aus den Transformationsländern, was deren Einbindung in aktuelle wissenschaftliche Diskussionen fördert. Besonders erfreut zeigte sich der geschäftsführende Direktor des Institutes, Professor Dr. Klaus Frohberg, auch darüber, dass ausdrücklich die beachtliche Kompetenz und die hohe Arbeitsmotivation der MitarbeiterInnen hervorgehoben wurden. Bei allem Lob enthält das Gutachten auch einige Verbesserungsvorschläge: So sei beispielsweise auf die Einwerbung von Drittmitteln zukünftig ein stärkeres Augenmerk zu richten.

Nach Einschätzung des Wissenschaftsrates ist die Arbeit des Institutes von überregionaler Bedeutung und liegt im gesamtstaatlichen wirtschaftspolitischen Interesse. Daneben spielt das IAMO aber auch regional eine wichtige Rolle für den Wissenschaftsstandort Halle (Saale). Damit zählt es zu den erfolgreichen Institutsneugründungen in den neuen Bundesländern.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ludger Hinners | idw

Weitere Berichte zu: IAMO Mittel- und Osteuropa Noten Wissenschaftsrat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht Kombination von Abwehrgenen schützt Weizen besser gegen Mehltau
22.01.2018 | Universität Zürich

nachricht Bürgerforschungsprojekt SAIN: Urban Farming gemeinsam voranbringen
18.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics