Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens präsentiert das erste kabellose Ultraschallgerät der Welt

26.11.2012
Siemens Healthcare hat das neue Ultraschallsystem Acuson Freestyle vorgestellt, das ganz ohne störende Schallkopfverkabelung arbeitet.

Möglich wird diese neuartige Technologie durch zahlreiche Innovationen in den Bereichen Akustik, Systemarchitektur, Funktechnologie, Miniaturisierung und Bildverarbeitung. Kabellose Schallköpfe werden den Einsatz von Ultraschall vor allem in der chirurgischen und interventionellen Medizin erweitern, wo die Technologie zahlreiche Vorteile für Arbeitsablauf und Bildqualität bietet.



Bisher waren bei der Ultraschallbildgebung die Kabel, die die Schallköpfe zur Datenübertragung mit dem System verbinden, eine lästige Notwendigkeit. Sie schränken nicht nur Beweglichkeit und Geschwindigkeit während der Untersuchung ein, sondern stellen im interventionellen Bereich auch ein Infektionsrisiko dar – selbst wenn sie von einer sterilen Schutzhülle umgeben sind.

Siemens Healthcare stellt mit dem Acuson Freestyle erstmals ein Ultraschallsystem vor, das es Ärzten ermöglicht, mit kabellosen Schallköpfen zu arbeiten. Das System vereinfacht die Anwendung hochmoderner Ultraschalltechnik in Einsatzfeldern, die eine sterile Umgebung erfordern, etwa in der Interventionellen Radiologie, der Anästhesiologie, der Intensivpflege, im Katheterlabor oder in der Notfallversorgung. Mit kabellosen Schallköpfen kann Ultraschall auch bei ganz neuen Verfahren eingesetzt werden, zum Beispiel zur Durchführung von Nervenblockaden, beim Zugang zu Gefässen oder zur Zielortung bei therapeutischen Interventionen und Biopsien.

Für die Bildaufnahme und -verarbeitung verwendet das Acuson Freestyle Synthetic Aperture, eine Technologie, die aus Hardware und Software besteht, und speziell für die kabellose Signalübertragung von hochauflösenden digitalen Bilddaten bei hohen Datenübertragungsraten entwickelt wurde. Diese Methode fokussiert auf jeden Pixel im Bild und erzeugt eine hohe Bildqualität über das ganze Sichtfeld hinweg. So wird auch der Energiebedarf des Schallkopfes reduziert und die Batterien halten länger. Für die kabellose Echtzeit-Übermittlung von Ultraschalldaten nutzt das Acuson Freestyle eine neuartige Ultrabreitband-Funktechnologie, die mit einer sehr hohen Frequenz von 7,8 Gigahertz arbeitet, um die Funktion anderer elektronischer Geräte in der Umgebung nicht einzuschränken.

Für das Acuson Freestyle sind drei kabellose Schallköpfe verfügbar, die zahlreiche Anwendungen in der allgemeinen oder vaskulären Bildgebung und im Hochfrequenz-Bereich unterstützen, wie zum Beispiel für die Darstellung des Bewegungsapparates und der Nerven. Die Schallköpfe können mit bis zu drei Metern Abstand vom Gerät betrieben werden. Ergonomisch angebrachte Tasten gestatten es sogar, Systemeinstellungen aus dem sterilen Bereich heraus fernzusteuern. Zusätzlich verfügt das System über ein 38 Zentimeter grosses, hochauflösendes LED-Display. Die Systemkonsole kann auf ein leichtes Fahrgestell montiert werden und kann auch per Batterie betrieben werden.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com

| Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Zellverträgliche OLED für Einsatz am Patienten
29.08.2016 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Warnemünder Forscher entwickeln Stents einer neuen Generation für die Galle
22.08.2016 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Virtuelle Realität: 3D Human Body Reconstruction des Fraunhofer HHI digitalisiert Menschen

Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI haben eine Methode entwickelt, mit der das realistische Abbild eines Menschen in eine virtuelle Welt übertragen werden kann. Die „3D Human Body Reconstruction“-Technologie nimmt reale Personen mit mehreren Kameras gleichzeitig auf und erstellt daraus sich natürlich bewegende, dynamische 3D-Modelle. Vorgestellt wird diese Technologie Anfang September auf der diesjährigen IFA in Berlin (Halle 11.1, Stand 3) sowie der IBC in Amsterdam (Halle 8, Stand B80).

Fraunhofer HHI-Forscher haben ein Kamerasystem entwickelt, mit dem sie Personen für den perfekten dreidimensionalen Eindruck filmen. Kern dieses Systems ist...

Im Focus: Virtual Reality: 3D Human Body Reconstruction from Fraunhofer HHI digitizes Human Beings

Scientists at the Fraunhofer Institute for Telecommunications, Heinrich Hertz Institute, HHI have developed a method by which the realistic image of a person can be transmitted into a virtual world. The 3D Human Body Reconstruction Technology captures real persons with multiple cameras at the same time and creates naturally moving dynamic 3D models. At this year’s trade fairs IFA in Berlin (Hall 11.1, Booth 3) and IBC in Amsterdam (Hall 8, Booth B80) Fraunhofer HHI will show this new technology.

Fraunhofer HHI researchers have developed a camera system that films people with a perfect three-dimensional impression. The core of this system is a stereo...

Im Focus: Meteoriteneinschlag im Nano-Format

Mit energiereichen Ionen lassen sich erstaunliche Nanostrukturen auf Kristalloberflächen erzeugen. Experimente und Berechnungen der TU Wien können diese Effekte nun erklären.

Ein Meteorit, der in flachem Winkel auf die Erde trifft, kann gewaltige Verwüstungen anrichten: Er schrammt über die Erdoberfläche und legt oft eine lange...

Im Focus: Flexibel statt starr

Gezielter und effizienter Transport zellulärer Frachten durch physikalischen Mechanismus

Damit Zellen richtig funktionieren können, müssen Frachten innerhalb der Zelle ständig von einem Ort zum anderen transportiert werden, wobei es ähnlich zugeht...

Im Focus: Elektronen am Tempolimit

Elektronische Bauteile werden seit Jahren immer schneller und machen damit leistungsfähige Computer und andere Technologien möglich. Wie schnell sich Elektronen mit elektrischen Feldern letztendlich kontrollieren lassen, haben jetzt Forscher an der ETH Zürich untersucht. Ihre Erkenntnisse sind wichtig für die Petahertz-Elektronik der Zukunft.

Geschwindigkeit mag keine Hexerei sein, doch sie ist die Grundlage für Technologien, die nicht selten wie Magie anmuten. Moderne Computer etwa sind so...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Chemie mit Licht betreiben - Internationale Tagung der Photochemiker in Jena

31.08.2016 | Veranstaltungen

Premiere: „World Sepsis Congress“ mit über 7.000 Teilnehmern

31.08.2016 | Veranstaltungen

„Electronics Goes Green“ – die weltweit größte Fachtagung zu Nachhaltigkeit in der Elektronik

30.08.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neues Verfahren revolutioniert die Hornhauttransplantation

31.08.2016 | Medizin Gesundheit

Textil fürs Fahrrad

31.08.2016 | Maschinenbau

Internationale Funkausstellung IFA 2016: neuartiges Alarmsystem für Schwerhörige und Gehörlose

31.08.2016 | Messenachrichten