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Innovative Wirkstoffe gegen pilzliche Krankheiten im Getreide

11.08.2006
Prothioconazole und Fluoxastrobin erhalten Zulassung für den wichtigen französischen Markt

Bayer CropScience hat die Zulassung für die fungiziden Wirkstoffe Prothioconazole und Fluoxastrobin in Frankreich, dem größten Getreidefungizidmarkt der Welt, erhalten. Damit können beide Substanzen noch in diesem Jahr an den Handel ausgeliefert werden und stehen dem Anwender rechtzeitig zur Frühjahrssaison 2007 zur Verfügung.

Prothioconazole und Fluoxastrobin stammen aus der erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungspipeline von Bayer CropScience und zählen zu den aussichtsreichsten Substanzen im Fungizid-Portfolio. Allein Prothioconazole verzeichnete im 1. Quartal 2006 einen Umsatz von 58 Millionen Euro weltweit. Damit zählt es zu den am stärksten wachsenden Substanzen von Bayer CropScience. Das breite Anwendungs-fenster, die rasche Aufnahme des Wirkstoffes in die Pflanze, die Regenstabilität und die lang anhaltende Wirkung stellen eine neue Dimension in der Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten dar.

In Frankreich plant das Unternehmen die Vermarktung der beiden Wirkstoffe für die Spritzanwendung in Getreide als Kombinationsprodukt unter der Marke Fandango® S. Außerdem soll der Wirkstoff Prothioconazole in zwei Kombi-Packs angeboten werden: als Input®-Pack (Prothioconazole + Spiroxamine) und als Madison®-Pack (Prothioconazole + Trifloxystrobin). Das Einsatzspektrum sieht das Unternehmen vorwiegend gegen Blattkrankheiten, insbesondere Septoria-Blattdürre (Septoria tritici). Die gegenwärtige Resistenzentwicklung dieser bedeutenden Krankheit gegenüber Strobilurinen lässt dem Anwender nur wenige alternative Wirkungs-mechanismen übrig. Produkte auf Basis von Prothioconazole können im Rahmen eines effektiven Resistenz-Managements gegen Septoria tritici sowie alle relevanten Blatt-, Halmbasis- und Ährenkrankheiten eingesetzt werden.

Unter dem Markennamen Proline® wurde Prothioconazole aus der neuen Wirkstoff-klasse der Triazolinthione erstmals im Jahr 2004 in Deutschland zugelassen und konnte hier innerhalb kürzester Zeit einen hohen Marktanteil erreichen. Inzwischen gelang es Bayer CropScience in weiteren 16 Ländern, die Anwender von der herausragenden protektiven und kurativen Wirkung zu überzeugen und im wirtschaftlich wichtigen Fungizidmarkt erfreuliche Umsatzzuwächse zu erreichen. Das Strobilurin-Fungizid Fluoxastrobin wurde 2005 in Kombination mit Prothioconazole als Fandango® in Deutschland, England und Irland in den Markt eingeführt und hat sich dort bereits insbesondere in der Gerste gut etabliert.

Prothioconazole und Fluoxastrobin sind das Ergebnis einer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit. So hat Bayer CropScience zwischen 2000 und 2005 bereits 16 neue Wirkstoffe eingeführt. Zwischen 2006 und 2011 sind weitere 10 geplant. Insgesamt sieht das Unternehmen ein Umsatzpotenzial für seine 26 neuen Wirkstoffe von zirka 2 Milliarden Euro.

Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden Euro zu den weltweit führenden, innovativen Crop-Science-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten. Weitere Nachrichten zum Unternehmen unter: http://www.newsroom.bayercropscience.com

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Bayer CropScience AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Bayer CropScience AG oder unserer Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der Bayer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben worden sind. Weder die Bayer AG noch die Bayer CropScience AG übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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