Altersvorsorge für das Eigenheim: Das sollte vorsorglich getan werden

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In der Kindheit und Jugend wird der Mensch auf die Zeit als Erwachsener vorbereitet. Bildung wird erworben, das Berufsleben geplant. Auf das Alter sollten Sie sich ebenso gut vorbereiten. Wichtig ist in erster Linie die soziale Sicherheit. Dafür sollte schon rechtzeitig mit einer passenden Versicherung gesorgt werden. Insbesondere, wenn später im Alter Pflege benötigt wird, technische Hilfen die Mobilität erleichtern sollen, wird in vielen Fällen die gesetzliche Rente nicht ausreichend sein.

Zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung lohnt sich der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung. Je früher solche Versicherungen abgeschlossen werden, desto geringer sind die Beträge und desto besser ist die Absicherung. Die Wohnsituation muss ebenfalls dem Alter angepasst werden. Da Menschen immer älter werden, sollten die Jahre des Seniorenalters gut geplant und vorbereitet werden.

Treppen – das größte Problem

Während Zimmer- und Terrassentür vorsorglich schwellenlos umgebaut werden können, lässt sich an den Treppen im Haus meist nicht viel ändern. Auch rutschsichere Treppenbeläge und zusätzliche Wandhandläufe nützen nichts, wenn die Treppe eines Tages unüberwindbar wird. Allerdings kann das Treppenproblem wirklich erst im Alter gelöst werden. Die gute Botschaft: Ein Treppenlift kann für jede Treppe eingebaut werden. Wurde Ihnen ein Pflegegrad zugesprochen, stehen Ihnen technische Hilfen zu. Wenden Sie sich aber nicht an den erstbesten Anbieter für Treppenlifte. Preise und Service der Anbieter unterscheiden sich stark. Was Sie brauchen, ist eine persönliche Beratung, die Ihnen eine individuelle Lösung bietet. Eine solche Beratung erhalten Sie bei Anbietern wie Handicare. Die Berater*innen suchen Sie daheim auf, hören sich Ihre Wünsche und Bedürfnisse an, vermessen die Treppe und schlagen Ihnen die individuell beste Lösung vor.

Was kostet ein Treppenlift?

Wurden andere altersgerechte Umbauten im Haus bereits vorsorglich vorgenommen, müssen Sie sich bei späterem Bedarf über die Treppenliftkosten wenig Sorgen machen. Vorab können Sie sich die Kosten schon vom digitalen Berater online berechnen lassen. Pauschalpreise gibt es nicht, da jeder Sitzlift speziell der eigenen Treppe angepasst werden muss. Bei medizinischer Notwendigkeit gibt es jedoch von der gesetzlichen Pflegeversicherung bis zu 4.000 Euro Zuzahlung pro Person. Haben Sie sogar eine private Pflegeversicherung, können Sie hier zusätzliche Zuzahlungen für besonders komfortable Ausführungen erwarten. Bei einer einfachen geraden Treppe können die Kosten für Treppenlifte manchmal vollständig von der Versicherungszahlung abgedeckt werden. Nicht nur im eigenen Haus, auch für die Mietwohnung oder Eigentumswohnung kann ein Treppenlift installiert werden. Voraussetzungen sind eine geeignete Treppe und die Zustimmung des Vermieters bzw. der Eigentümergemeinschaft. In der Regel gibt es da wenig Probleme, wenn platzsparende und sichere Modelle vom Treppenliftanbieter vorgelegt werden.

Wichtige Veränderungen im eigenen Haus

Beim Renteneintritt entscheiden sich viele Hausbesitzer für den Kauf eines kleineren Eigenheims oder einer Eigentumswohnung. Doch auch im Haus sollten vorsorgliche Anpassungen vorgenommen werden. Die wenigsten Einfamilienhäuser sind wirklich seniorengerecht. Häufig finden sich in Häusern zu enge und zu steile Treppen. Auch Wendeltreppen und Leiteraufstiege ohne Geländer zum Dachboden befinden sich häufig in Wohnhäusern. Beim Bau von Bad, Küche und Terrassentür hat niemand an einen Rollator oder Rollstuhl gedacht. Umbauten für die Altersvorsorge werden mit Fördergeldern vergünstigt, selbst dann, wenn sie lange zuvor vorgenommen werden. Für das Bad ist eine barrierefreie Dusche eine einfache, praktikable Lösung. Notfalls kann sie anstelle der Badewanne eingebaut werden, die später vielleicht nur mit Einstiegshilfen nutzbar ist. Absenkbare Hängeschränke für Bad und Küche sind eine gute Lösung, um hohe Schränke auch später noch nutzen zu können.

Rechtzeitiges Planen für altersgerechtes Wohnen

Das Alter kommt nicht überraschend. Sind im Haus Modernisierungen geplant, kann schon frühzeitig an Umbauten gedacht werden, die im Alter vieles erleichtern. Wer neu baut, kann bereits auf Stolperfallen und zu enge Treppen verzichten. Beim Neubau lässt sich vorsorgliches, altersgerechtes Bauen einfacher und günstiger realisieren als bei späteren Umbauten. Ein Architekt oder erfahrener Bauunternehmer können Sie bei der Planung beraten. Je zeitiger die Vorsorge beginnt, desto weniger Aufwand entsteht im hohen Alter.

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