Dräger Bio-Agent Test – für den schnellen und einfachen Nachweis von biologischen Gefahrstoffen

Simultan erkennt er Anthrax, Staphylokokken Enterotoxin B (SEB), Ricin, Pesterreger (Yersinia Pestis) und Botulinum-Toxin. Diese Substanzen gelten als die wichtigsten Vertreter des „dirty dozen“ – die Gruppe der zwölf gefährlichsten biologischen Erreger.

Der Vortest eignet sich für den Einsatz im Katastrophenschutz, beim Militär, bei Feuerwehren, Polizei und Logistikunternehmen. Bei Vermutung eines terroristischen Anschlags mit biologischen Substanzen kann er zur Analyse verdächtiger Stoffe (z.B. von weißem Pulver) eingesetzt werden. Der Dräger Bio-Agent Test erfüllt die Anforderungen des NATO Standard Agreements 4571. Außerdem haben verschiedene unabhängige Institute seine Eignung für den Einsatz bestätigt. Hierbei wurden keine Querempfindlichkeiten zu anderen Substanzen festgestellt. Gleichzeitig sind die Nachweisgrenzen des Tests sehr niedrig.

Der Dräger Bio-Agent Test ist einfach zu bedienen und kann auch mit schweren Schutzhandschuhen benutzt werden. Er zeigt das Ergebnis nach 10-15 Minuten an – bei hoher Konzentration bereits nach drei Minuten. Eine zusätzliche Ausleseeinheit ist dabei nicht notwendig. Anwender können seine Bedienung mit einem separat gekennzeichneten Trainingsset einschließlich Testsubstanzen einüben.

Bei Raumtemperatur gelagert lässt sich der wartungsfreie Dräger Bio-Agent Test zwei Jahre verwenden. Er kann bei einer Umgebungstemperatur zwischen 4 °C und 49 °C eingesetzt werden. Zusätzlich zum Simultantest wird es in Kürze auch Einzeltests für die genannten Erreger geben.

Ansprechpartner für Medien

Weitere Informationen:

http://www.draeger.com

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Unternehmensmeldung

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Kälteschutz für Zellmembranen

Moose und Blütenpflanzen haben gleichartigen Mechanismus auf unterschiedlicher genetischer Grundlage entwickelt Ein Team um die Pflanzenbiologen Prof. Dr. Ralf Reski am Exzellenzcluster Zentrum für Integrative Biologische Signalstudien (CIBSS) der Universität…

Jenaer Forschungsteam erkennt Alzheimer an der Netzhaut

Alzheimer an den Augen erkennen, lange bevor die unheilbare Erkrankung ausbricht: Diesem Ziel ist ein europäisches Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) einen Schritt näher gekommen. Mithilfe…

Multiple Sklerose – Immunzellen greifen Synapsen der Hirnrinde an

Schädigungen der grauen Hirnsubstanz tragen maßgeblich zur Progression der Multiplen Sklerose bei. Ursache sind Entzündungsreaktionen, die zum Synapsenverlust führen und die Aktivität der Nervenzellen vermindern, wie Neurowissenschaftler zeigen. Multiple Sklerose…

Partner & Förderer