Umwelt-Geochemie

Mineralwasser aus PET-Flaschen ist mit Antimon verunreinigt

Prof. William Shotyk und seine Mitarbeiter am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg bestimmten Antimon im Wasser von 15 kanadischen Handelsmarken und 48 Marken aus ganz Europa

In PET-Flaschen abgefülltes Mineralwasser ist mit Antimon (Sb), einem potentiell toxischen Schwermetall, dass keine bekannte physiologische Funktion besitzt, verunreinigt. Antimontrioxid wird als Katalysator bei der Herstellung von PET (Polyethylenterephthalat) eingesetzt. PET enthält

Antimon – das unbeachtete Element

Weltweit erster Workshop zur Antimon-Problematik vom 16. bis 19. Mai am Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg – Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt bislang einmalige Tagung

Antimon – die Ägypter benutzten es vor mehr als 3500 Jahren zum Schminken und die Babylonier verwendeten es für die Verzierung von Backsteinen. Im Mittelalter fand es seine Anwendung als Abführmittel und im 17. Jahrhundert schließlich war Antimon als Medizin in jeder Apotheke zu bekomme

Umweltgift Vinylchlorid ist auch ein Produkt der Natur

Vinylchlorid galt bisher als ein Paradebeispiel von gefährlichen Produkten aus dem Repertoire der industriellen Chlorchemie. Es ist die am meisten industriell produzierte Organochlorverbindung und Ausgangsstoff für PVC-Kunststoffe. Obwohl in der Natur eine Vielzahl von natürlichen halogenorganischen Verbindungen vorkommen, wurde diese Substanz bisher ausschließlich auf anthropogene Prozesse zurückgeführt. Heidelberger Forscher vom Institut für Umwelt-Geochemie der Universität Heidelberg haben in Zu