Zukunfts-Materie: Tagung zu Gradierten Werkstoffen in Kassel
Von sogenannten „Gradierten Werkstoffen“ erhoffen sich Ingenieure einen Innovationsschub in der Industrie-Produktion. Spezielle Herstellungsverfahren erlauben es dabei, Material auf der Mikrostruktur zu beeinflussen und ihm so lokal gezielt Eigenschaften mitzugeben, die es von Natur aus nicht oder nicht in diesem Maße hat – beispielsweise lassen sich dadurch Metall-Getriebeteile in der Automobilproduktion gleichzeitig oberflächenhart und elastisch herstellen.
Die Universität Kassel forscht seit 2006 gemeinsam mit der Universität Paderborn und der TU Dortmund an den wissenschaftlichen Grundlagen Gradierter Werkstoffe. Ergebnisse und Perspektiven stellen die Wissenschaftler am 29. und 30. Oktober auf der ersten „International Conference on Thermo-Mechanically Graded Materials“ in Kassel vor.
Die Tagung findet statt im Kongress Palais Kassel, Holger-Börner-Platz 1. Sie beginnt am Montag, 29. Oktober, um 8.45 Uhr mit einem Grußwort des Kasseler Universitäts-Präsidenten Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep. Die Vorträge der Forscher aus Kassel, Paderborn und Dortmund werden ergänzt durch Beiträge hochkarätiger Referenten aus Industrie und Wissenschaft.
Die Zusammenarbeit der drei Universitäten findet im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten „Sonderforschungsbereichs Transregio 30“ statt. Geschäftsführung und Sprecherschaft liegen bei der Universität Kassel.
Programm unter http://www.transregio-30.com/CRC-30-Conference.596.0.html.
Mehr zum Forschungsprojekt: http://www.transregio-30.com.
Info
Angela Ries
Universität Kassel
Institut für Werkstofftechnik
Geschäftsführung SFB Transregio 30
Tel.: 0561/804-3688
E-Mail: angela.ries@uni-kassel.de
Thomas Franz
Universität Kassel
Institut für Werkstofftechnik
Controlling SFB Transregio 30
Tel.: 0561/804-1943
E-Mail: thomas.franz@uni-kassel.de
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