Tagung befasst sich mit Automatentheorie und verwandten mathematischen Gebieten

Der Automatenbegriff spielt in der theoretischen Informatik eine große Rolle. Es geht dabei um Modellrechner. In 26 Übersichtsvorträgen stellen international führende Experten wichtige Fortschritte auf diesem Gebiet vor.

Gleichzeitig bietet die Tagung sowohl jüngeren als auch erfahrenen Forschern Gelegenheit, aktuelle Resultate zur Automatentheorie, ihre Verbindung mit der Mathematik und ihre Anwendungen zu diskutieren. Die Tagung wird von über 120 Teilnehmern aus 23 Ländern besucht.

Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Dr. Moshe Vardi von der Rice University in Houston. Er wurde unter anderem mit dem Gödel Preis ausgezeichnet, der für herausragende Veröffentlichungen in der theoretischen Informatik vergeben wird und ist mehrfacher Preisträger der Association for Computing Machinery (ACM). Derzeit forscht er als Leibniz-Gastwissenschaftler an der Universität Leipzig.

Finanziell unterstützt wird die Tagung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Research Academy Leipzig und dem Leibniz-Programm der Universität Leipzig.

Organisatoren der Tagung sind sind Prof. Dr. Dr. Werner Kuich (Paris), Prof. Dr. Jean-Eric Pin (Paris), Prof. Dr. Dr. Wolfgang Thomas (Aachen) sowie Prof. Dr. Manfred Droste von der Universität Leipzig.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Manfred Droste
Institut für Informatik / Automaten und Sprachen
Telefon: +49 341 97-32200
E-Mail: droste@informatik.uni-leipzig.de

http://www.informatik.uni-leipzig.de/theo/pers/droste

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Susann Huster idw - Informationsdienst Wissenschaft

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