Sieben junge Leibniz-Forscher bei 62. Nobelpreisträger-Meeting in Lindau

Dem für die Auswahl der Teilnehmer zuständigen Gremium, dem Scientific Review Panel der Lindauer Tagungen, sei die Entscheidung dieses Jahr besonders schwer gefallen, da Qualität und Internationalität der Bewerber auf einem bisher nicht dagewesenen hohen Niveau waren, hieß es in einem Schreiben des Kuratoriums für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau. Aus mehreren tausend Bewerbern musste die Auswahl erfolgen.

Die sieben von der Leibniz-Gemeinschaft Nominierten – drei Frauen und vier Männer – arbeiten am Leibniz-Institut für Astrophysik, Potsdam, am Leibniz-Institut für Polymerforschung, Dresden, am Kiepenheuer Institut für Sonnenphysik, Freiburg, und am Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik, Berlin. Sie stammen aus Deutschland, Indien, Russland und den USA.

Seit 1951 treffen sich die Nobelpreisträger für Chemie, Medizin oder Physiologie und Physik abwechselnd in Lindau zum Gespräch mit einigen der weltweit besten Nachwuchsforscher. Seit 2004 kommen auch die Nobelpreisträger für Wirtschaft im Abstand von zwei bis drei Jahren zusammen. In diesem Jahr werden vom 1. bis 6. Juli 25 Nobelpreisträger der Physik und 580 junge Forscher aus 69 Ländern am Bodensee erwartet.
Pressekontakt für das
Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau
Council for the Lindau Nobel Laureate Meetings
Jan Keese
Head of Communications
Phone: 08382 / 277 3126

Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft

Christian Walther
Tel.: 030 / 20 60 49 – 42
Mobil: 0173 / 513 56 69
walther@leibniz-gemeinschaft.de
Christoph Herbort-von Loeper
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Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de
Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 86 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, und Sozialwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Dabei bedienen sie sich verschiedener Forschungstypen wie Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Forschung, wissenschaftlicher Infrastrukturen und forschungsbasierter Dienstleistungen. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Sie pflegt intensive Kooperationen mit den Hochschulen, u.a. über gemeinsame Wissenschaftscampi, und mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Ihre Einrichtungen unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und externalisierten Begutachtungsverfahren. Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Daher fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 16.800 Personen, davon sind ca. 7.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, einschließlich der 3.300 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,4 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr.

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Christian Walther idw

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