Open Course 2012: Online-Event zum Thema „Internet of Things“

Als „Internet der Dinge“ (Englisch: „Internet of Things“) werden Objekte bezeichnet, die mit dem Internet und somit bestimmten Informationen verknüpft werden können. Der Vorteil dieser so genannten „Smart Objects“, intelligenten Objekte, ist es, dass sie mit Hilfe einer Informationsübertragung über das Internet adressierbar und somit auffindbar werden.

So können jederzeit Informationen von ihnen abgerufen bzw. auf sie übertragen werden. Beispiele für wichtige Informationen, die mit den Dingen verknüpft werden können, sind Preis, Alter, Temperatur, Farbe, Druckhöhe oder Feuchtigkeitsgrad. Mittels dieser Informationen kann dann beispielsweise der Zustand von Gegenständen überwacht werden. Der Horizon Report nennt in seiner Trendanalyse 2012 einen Zeithorizont von vier bis fünf Jahren bis das Internet der Dinge auch breitenwirksam für den Alltag relevant wird.

Im Kontext von Lehr- und Lernprozessen besitzt das Internet der Dinge bislang noch keine Bedeutung. Beispiele aus dem Bildungsbereich betreffen bisher fast ausschließlich die organisatorische Unterstützung. An der Northern Arizona University wird mittels in Studierendenausweisen integrierten RFID-Chips, die der automatischen Identifikation und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen dienen, die Anwesenheit in Lehrveranstaltungen kontrolliert. Im Bereich der Meeresbiologie setzen Forscher ein RFID-System ein, um das Verhalten von Meerestieren zu verfolgen. An der Texas Tech University hat das Health Sciences Center ein campusweites RFID-System eingeführt, um Laborgeräte und -ressourcen auffindbar zu machen und die Ausleihe und Rückgabe zu unterstützen.

Welche Chancen bieten Smart Objects und das Internet der Dinge im Bildungsbereich? Welche Szenarien sind in Zukunft denkbar? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen des Online-Events diskutiert werden. Referent ist Professor Detlef Krömker, Institut für Graphische Datenverarbeitung und Vorstand von studiumdigitale, der zentralen E-Learning-Einrichtung an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zum Themenblock „Internet of Things“ sowie Lektürehinweise finden Sie auf der Webseite des OPCO12 unter: http://opco12.de

Titel des Online-Events: Internet of Things
Referent: Professor Detlef Krömker, Goethe-Universität, Frankfurt am Main

Moderation: Dr. Joachim Wedekind (e-teaching.org)

Termin: Donnerstag, 05. Juli, 17:00 Uhr

Login & weitere Informationen:
http://www.e-teaching.org/community/communityevents/ringvorlesung/internet_of_th…

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos. Der virtuelle Veranstaltungsraum kann über eine Anmeldung als Gast betreten werden. Es besteht die Möglichkeit, über den Chat-Kanal Fragen zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Technische Voraus-setzung ist die Installation des Flashplayers 10. Die Video-Aufzeichnung der Veranstaltung kann anschließend auf http://www.e-teaching.org und http://opco12 abgerufen werden.

Der OPCO12 läuft vom 16. April bis zum 21. Juli 2012 ausschließlich im Internet und ist offen für alle Interessierten. In der Kurseinheit vom 02. – 13. Juli 2012, die von Claudia Bremer (studiumdigitale Goethe-Universität-Frankfurt) moderiert wird, geht es um das Thema Internet of Things. Das Programm, alle wichtigen Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung findet man online unter http://opco12.de
Kontakt & weitere Information e-teaching.org:
Dr. Anne Thillosen a.thillosen@iwm-kmrc.de, Tel: 07071/979-106
Sekretariat e-teaching.org: Christine Renz (c.renz@iwm-kmrc.de), Tel: 07071/979-104
e-teaching.org
www.e-teaching.org ist ein Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung – Leibniz-Institut für Wissensmedien. Seit 2003 wurde bzw. wird e-teaching.org u.a. durch folgende Institutionen gefördert bzw. unterstützt: die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen, die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) und das saarländische Center for e-Learning Technology. Sie finden das Portal unter http://www.e-teaching.org.

Kontakt & weitere Information Leibniz-Institut für Wissensmedien:
Tanja Vogel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Leibniz-Institut für Wissensmedien, Schleichstraße 6, 72076 Tübingen,
Tel.: 07071/ 979-261, Fax: 07071/ 979-100, E-Mail: t.vogel@iwm-kmrc.de

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien
Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten interdisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten WissenschaftsCampus zum Thema „Bildung in Informationsumwelten“.

Media Contact

Tanja Vogel idw

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