Ökonomen diskutieren die Wirtschaftskrise

So auch vom 15. bis 18. März, wenn die im renommierten Verein für Socialpolitik organisierten Wirtschaftswissenschaftler sich mit den vielen offenen Fragen für die deutschen, europäischen und globalen Finanzmärkte beschäftigen.

An die 50 führende Ökonomen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie hochrangige Banker treffen sich zur Jahrestagung des Wirtschaftspolitischen Ausschusses des Vereins. Gastgeber sind die Uni Duisburg-Essen (UDE) – insbesondere Ansgar Belke, UDE-Professor und Forschungsdirektor am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin -, und die RWE AG.

Die Professoren Justus Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission, und Martin Hellwig, Vorsitzender des Lenkungsrats des Wirtschaftsfonds Deutschland, gehören zu den prominenten Rednern dieser Veranstaltung. Die Finanzmarktregulierung ist zunächst das Thema: Es geht um die Europäische Union, die Rolle der Geschäftsbanken bei der Krise, um die Sparkassen als sichere Orte für das Geld der Kunden, um verschärfte Bankenregulierung, den Bankenwettbewerb und die Frage, wie eine adäquate Bankenaufsicht und eine Bad Bank strukturiert sein müssen.

Tagungsschwerpunkt sind allerdings die wirtschaftspolitischen Konsequenzen der Krise, zum einen für die Ordnungs-, Industrie- und Infrastrukturpolitik, zum anderen für die öffentlichen Haushalte, die Einkommensverteilung, aber auch global betrachtet für die Schwellenländer. Weitere Vorträge drehen sich um die deutschen Erfahrungen mit Wirtschaftskrisen sowie um Liquidität und mögliche Ausstiegsszenarien aus der krisenbedingten Politik des billigen Geldes im internationalen Kontext.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Ansgar Belke, Tel. 0201/183-2277, ansgar.belke@uni-due.de

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Ulrike Bohnsack idw

Weitere Informationen:

http://www.uni-due.de

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