Konferenz widmet sich dem Thema Künstliche Organe

Künstliche Organe in der Medizintechnik, aber auch die gegenwärtigen, großen Heraus-forderungen in der medizinischen Versorgung sind die zentralen Themen der 46. ESAO Jahrestagung, die das Institut für Mehrphasenprozesse der Leibniz Universität Hannover vom 3. bis zum 7. September 2019 am Conti-Campus, Königsworther Platz 1, 30167 Hannover, ausrichtet.

Das Motto der Veranstaltung lautet „Smartificial Devices for our Future“. Die Konferenz gliedert sich in parallele Tracks, die den Organen Herz, Lunge und Niere sowie dem Tissue Engineering gewidmet sind.

Das Programm, die Konferenz-App sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung sind unter www.esao2019.org einsehbar.

Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich zur Eröffnungsfeier der Konferenz am Mittwoch, 4. September 2019, um 16.30 Uhr im Lichthof der Leibniz Universität, Hauptgebäude, Welfengarten 1, 30167 Hannover, eingeladen. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Sami Haddadin von der TU München zum Thema „Actuation, Motor Control and Learning in Robots and Humans“ (Interviewmöglichkeiten im Anschluss).

Um Anmeldung bei Dr.-Ing. Marc Müller wird per E-Mail unter mueller@imp.uni-hannover.de gebeten. Auch die Teilnahme an anderen Programmpunkten der Konferenz ist möglich.

Mit Fokus auf Biomedizintechnik zählen zu den beteiligten Fachgebieten die Ingenieur-wissenschaften (Materialwissenschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik), Medizin sowie Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik). Die ESAO-Jahres-tagungen widmen sich insbesondere dem Bereich der Nierenersatztherapien sowie der Herzunterstützungssysteme/Kunstherzen (VAD/TAH).

Schwerpunkte liegen in der mechanischen Pumpenentwicklung, der Simulation und numerischen Beschreibung des Strömungsverhaltens von Blut gekoppelt mit Fragen der Blut- und Biokompatibilität.

Darüber hinaus sind Vorträge zu Themen der Signalverarbeitung sowie intelligenten, aktiven Systemen (smartificial devices) enthalten. Auch die Themen Biomaterialien und Tissue Engineering finden sich schwerpunktmäßig im Kongressprogramm.

Hier steht die Translation von Technologien und Informationen in die Klinik sowie die Anwendung der Erkenntnisse zur Entwicklung neuer Konzepte und Verfahren für künstliche, insbesondere für implantierbare Organe im Vordergrund. Auch die Thematik der Zulassung von Medizinprodukten gerade im Hinblick auf die Material-Driven Regeneration (MDR) wird addressiert.

Die European Society for Artificial Organs
Die Abkürzung ESAO steht für European Society for Artificial Organs. Dabei handelt es sich um eine gemeinnützige wissenschaftliche Vereinigung mit Sitz in Krems/Österreich. Sie wurde 1974 in Genf/Schweiz gegründet und ist weltweit über die Grenzen Europas hinaus aktiv.

Ihre Mitglieder setzen sich aus Expertinnen und Experten aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie der Medizin zusammen. Sie kommen sowohl aus dem akademischen als auch dem anwendungsorientierten, industriellen Umfeld. Im Fokus der ESAO liegt die Entwicklung therapeutischer Ersatz- und Unterstützungs-systeme vor allem für herz-, nieren-, lungen- und leberkranke Menschen. Vor acht Jahren wurde zudem die youngESAO (yESAO) für und vom wissenschaftlichen Nachwuchs mit einem eigenen Kongressprogramm ins Leben gerufen. Detaillierte Informationen finden sich auf der Homepage der Gesellschaft unter www.esao.org .

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dr.-Ing. Marc Müller, Institut für Mehrphasenprozesse an der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 3639 oder per E-Mail unter mueller@imp.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Media Contact

Mechtild Freiin v. Münchhausen idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Informationen:

http://www.uni-hannover.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mit Mechanochemie zu mehr Nachhaltigkeit

Mehl, Kaffee oder Gewürze: Das Prinzip einer Mühle kennen viele aus der Küche. Doch auch in den Laboren des MPI für Kohlenforschung werden besondere Mühlen zu Forschungszwecken benutzt. Denn die…

Individualisierte Medikamente mittels 3D-Druck

Forschungskonsortium entwickelt neues Verfahren. 3D-gedruckte Medikamente können sehr genau auf das jeweilige Krankheitsbild zugeschnitten werden, was die Wirkung verbessert und Nebenwirkungen verringert. Um die Technologie praxistauglicher zu machen, haben die…

Schienen-«Polster» gegen Bahnlärm und Vibrationen

Um Bahnlärm für Anwohner zu reduzieren, sind nicht nur Lärmschutzwände oder leisere Radsysteme und Bremsen geeignet. Ein unscheinbares Bauteil unter den Gleisen ist für ein Forscherteam mit Beteiligung der Empa…

Partner & Förderer