Internationale Mechatronik-Konferenz "REM2015" in Bochum

Die Hochschule Bochum richtete zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik vom 18. bis 20. November 2015 die „16th International Conference on Research and Education in Mechatronics — REM2015“ aus. In der rewirpowerLOUNGE im Bochumer rewirpowerSTADION kamen gut 80 Wissenschaftler aus 21 Ländern zusammen, um sich über aktuellen Themen in Forschung und Lehre in der Mechatronik auszutauschen.

Mit der 16. REM-Konferenz in Bochum zeigte sich deutlich die Relevanz der Konferenz auf internationaler Ebene. So kamen zu der vom IEEE (Weltverband von Ingenieuren der Elektrotechnik und Informationstechnik) gesponserten Tagung Teilnehmer aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Indien, dem Irak, Kolumbien, Marokko, Niederlanden, Thailand, Tschechien, Südkorea, Syrien, Polen, Russland, Rumänien, der Ukraine, Nigeria, dem Oman, Jordanien und dem Vereinigten Königreich miteinander nicht nur über wissenschaftliche Themen ins Gespräch.

Auch zeigt die REM, dass sie nach sechzehn Jahren für ein Zusammenwachsen der wissenschaftlichen Gemeinschaft steht und auch weiterhin das Interesse von jungen innovativen Wissenschaftlern weckt.

Nicht nur geografisch, sondern auch thematisch wurde die erstaunliche Bandbreite der Mechatronik deutlich. Schon zu Beginn zeigte der Keynote-Vortrag „Robotics and Mechatronics – from outer space to factory, surgery and autonomous mobility“ von Prof. Dr. Gerd Hirzinger (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) eine faszinierende Forschungsvielfalt und verdeutlichte das große Spektrum und das Potenzial der recht neuen Ingenieurwissenschaft der Mechatronik. War es doch die Fachhochschule Bochum, die 1993 den ersten eigenständigen Ingenieurstudiengang in der Mechatronik in Deutschland anbot.

In drei parallelen Sitzungen wurden in drei Tagen 52 Beiträge präsentiert: Von der Automatisierungstechnik und der Robotik hin zu Mobilitäts- und Energiethemen, der Industriellen Kommunikation und den vielen internationalen Projekten und innovativen Lehrkonzepten in der akademischen Ausbildung herrschte ein reger Austausch. Auch dem akademischen Nachwuchs gab die Tagung eine Plattform, seine Forschungsvorhaben zu präsentieren und zu diskutieren.

Die Organisatoren vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Bochum – Tagungsleiter Prof. Dr.-Ing. Rolf Biesenbach, Dipl.-Kffr. Katrin Heymann für die lokale Organisation und Prof. Dr.-Ing. Albrecht Weinert als Programmleiter – zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Konferenz: „Unsere Gäste waren begeistert“, sagte Biesenbach, „eine technisch-wissenschaftliche Tagung in einem solchen Ambiente wie dem rewirpowerSTADION des VfL als Tagungsort ist nochmal ein besonderes Highlight. Mit der Weiterentwicklung des REM vom reinen Workshop zu einer internationalen Konferenz haben wir auch damit in der fast zwanzigjährigen Tradition dieser Tagungsreihe Geschichte geschrieben.“

Neben dem Tagungsprogramm sorgten ein gemeinsames Abendessen in der Henrichshütte in Hattingen und der rockige Auftritt von Pamela Falcon & Band für genau den entspannten Rahmen, um die internationalen Kontakte zu vertiefen.

Seit ihrem Start 1999 als Workshop in Bochum ist die „REM“ eine wertvolle Netzwerkbörse. So sind aus ihr zahlreiche internationale Projekte und Kooperationen entstanden, wie z.B. mit Beteiligung der Hochschule Bochum das Netzwerk der Mechatronik der German Jordanian University, GJU sowie mehrere EU-Projekte in Forschung und akademischer Bildung. Neben dem wissenschaftlichen Austausch und dem Netzwerkgedanken, die zu einem Zusammenwachsen von Hochschulen zu internationalen Kooperationen führen, gibt es auch einen wichtigen bildungspolitischen Aspekt, indem diese Konferenz jungen Wissenschaftlern in politisch instabilen Ländern eine Perspektive aufzeigt…

http://mechatronics-net.de – Das Network on Research and Education in Mechatronics

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Detlef Bremkens idw - Informationsdienst Wissenschaft

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