Energieerzeugung nah am Kunden

Rund 17 Prozent des Bruttostromverbrauchs wurde 2011 bereits aus Photovoltaik (2 Prozent), Wasserkraft (3,2 Prozent), Biomasse (5,6 Prozent) und Windenergie (6,2 Prozent) gespeist. Mit dem Ausbau der regenerativen Energien wachsen die Herausforderungen bei der Einbindung der kleineren und dezentralen Erzeugungsquellen in die bestehende Energieversorgungsstruktur.

Die dezentrale Erzeugung öffnet den Markt der Energieerzeugung und bietet neue Vertriebswege beispielweise über Mikro-Blockheizkraftwerken (Mikro-BHKWs) und Photovoltaik-Dächer. Auch die Kraft-Wärme-Kopplung kann in dezentralen Strukturen besser genutzt werden.

Die EUROFORUM-Konferenz „Dezentrale Energieversorgung“ (23. und 24. März 2011, Berlin) greift die Potenziale des Fernwärmeausbaus, den Einsatz von Biomethan, Mikro-BHKWs und virtuellen Kraftwerken auf und zeigt die anstehenden Herausforderungen bei der Markt- und Netzintegration dezentraler Erzeugungsanlagen. Als Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit informiert Franzjosef Schafhausen über die Förderschwerpunkte für die dezentrale Energieversorgung und die Novellen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2012 sowie des Erneuerbaren-Energien-Wärme-Gesetzes. Gemeinsam mit Adi Golbach (Kraft-Wärme-Kopplung e.V.) und Dr. Matthias Dümpelmann (8KU) diskutiert Schafhausen über die Rahmenbedingungen, den Wettbewerb und neue Geschäftsmodelle im Erzeugungsmarkt.

Über die Erfahrungen von Vattenfall Europe Wärme mit einem virtuellen Kraftwerk in Berlin berichtet Hanno Balzer (Vattenfall Europe Wärme AG). Die Chancen, die sich für Stadtwerke aus dem Aufbrechen zentraler Erzeugungsstrukturen ergeben, erläutert Frank Brösse (Stawag Energie GmbH). Dr. Jörg Strese (Trianel GmbH) gibt einen Ausblick auf künftige Marktintegrationsmodelle für regenerative Energien.

Im Schatten der großen Herausforderungen für die Übertragungsnetze durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien stehen die bereits bestehenden Belastungen der Verteilnetze bei der Integration von Solardächern und anderen Stromerzeugungsquellen. Gregor Hampel (Vattenfall Europe Distribution) geht auf die Herausforderung bei der Sicherung der Systemstabilität ein und zeigt Möglichkeiten zur intelligent Abstimmung und Synchronisation von Erzeugung und Verbrauch auf.

Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.euroforum.de/pr-dezentral2011

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
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