Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

Vom Meeresboden zum Berggipfel, „from seafloor to summit“, ist das Thema der internationalen Tagung GeoBremen17, auf der sich zwischen dem 24. und 29. September führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geowissenschaften in Bremen treffen.

Aus welchem Material besteht die Erde? Wie ist das Leben hier entstanden, wie hat es sich weiterentwickelt? Wie gehen Menschen mit Energie und den Ressourcen auf der Erde um? Mit diesen und weiteren Fragen werden sich etwa 650 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Woche an der Universität Bremen beschäftigen.

Vor allem in den Plenar- und Keynote-Vorträgen werden ganz grundsätzliche Fragen der Geowissenschaften thematisiert. Welche Auswirkungen zum Beispiel der Meteoriteneinschlag vor 66 Millionen Jahren auf die Evolution hatte und welche Schlüsse Forschende daraus über Entwicklung von Planeten und Massenaussterbeereignisse ziehen können, stellt Prof. Dr. Sean Gulick beim Festvortrag am Montagabend vor.

Um das Zusammenspiel von Plattentektonik, Vulkanismus und heißen Quellen am Meeresboden geht es in Dr. Susan Humphris‘ Vortrag. Vom Meeresboden bis zum Gipfel: Wie sich Anden wann genau und wie stark im Laufe von Millionen von Jahren in der Höhe verändert haben, stellt Prof. Dr. Todd Eilers vor.

Die Tagung ist nicht öffentlich, Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, die gesamte Veranstaltung oder auch einzelne Vorträge zu besuchen.

Die GeoBremen17 ist eine Gemeinschaftstagung der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG) und der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV) und wird vom Fachbereich Geowissenschaften und dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen auf dem Bremer Campus ausgerichtet.

Plenarvorträge (presseöffentlich):
Dr. Susan Humphris (Woods Hole Oceanographic Institution, USA): “Interplay Between Magmatic, Tectonic and Hydrothermal Processes at Oceanic Spreading Centers”, Montag, 25. September 2017, 10:45 Uhr
Prof. Dr. Helmut Cölfen (Universität Konstanz): “Nonclassical nucleation and crystallization”, Montag, 25. September 2017, 12:15 Uhr
Prof. Dr. Todd Ehlers (Universität Tübingen): “The Rise of the Andes: Growth of an Orogen and Climate Change”, Dienstag, 26. September 2017, 10:45 Uhr
Prof. Dr. Martin van Kranendonk (University of New South Wales, Australien): “New discoveries on the Origin of Life: Darwin’s Warm Little Pond revisited”, Dienstag, 26. September 2017, 12:15 Uhr

Abendveranstaltung im Bremer Rathaus (presseöffentlich):
Prof. Dr. Sean P. S. Gulick (Universität Texas, USA): „Drilling the Chicxulub impact crater to understand planetary evolution and mass extinction”,
Montag, 25. September 2017, während des Empfangs, Beginn: 19 Uhr

Kontakt für inhaltliche Nachfragen:
Prof. Dr. Gerold Wefer
Telefon:0421-218 65550
E-Mail: gwefer@marum.de

Weitere Informationen:
Ulrike Prange
MARUM-Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0421 218 65540
E-Mail: medien@marum.de

MARUM entschlüsselt mit modernsten Methoden und eingebunden in internationale Projekte die Rolle des Ozeans im System Erde – insbesondere im Hinblick auf den globalen Wandel. Es erfasst die Wechselwirkungen zwischen geologischen und biologischen Prozessen im Meer und liefert Beiträge für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane. Das MARUM umfasst das DFG-Forschungszentrum und den Exzellenzcluster „Der Ozean im System Erde“.

http://www.GeoBremen17.de – Informationen zum Programm

Media Contact

Ulrike Prange idw - Informationsdienst Wissenschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Hochleistungs-Metalloptiken mit Lothar-Späth-Award 2021 ausgezeichnet

Fraunhofer IOF und HENSOLDT Optronics entwickeln optisches Teleskop zur Erforschung des Jupitermondes Ganymed. Forscher des Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sind gemeinsam mit ihrem Partner für die Entwicklung…

Chemiker designen „molekulares Flaggenmeer“

Forschende der Universität Bonn haben eine molekulare Struktur entwickelt, die Graphit-Oberflächen mit einem Meer winziger beflaggter „Fahnenstangen“ bedecken kann. Die Eigenschaften dieser Beschichtung lassen sich vielfältig variieren. Möglicherweise lassen sich…

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Batterie der Zukunft

Kompetenzcluster für Festkörperbatterien „FestBatt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geht in die zweite Förderphase – Koordination durch Prof. Dr. Jürgen Janek vom Gießener Zentrum für Materialforschung – Rund 23…

Partner & Förderer