HAI 2007: Schonendere OPs durch punktgenaue Muskelentspannung

Punktgenaue Muskelentspannung sorgt für schonendere Operationen

Erst durch eine Muskelentspannung, die sogenannte Muskelrelaxation, werden viele Operationen und Eingriffe ermöglicht. Sie erleichtert das Einführen des Beatmungsschlauchs in die Luftröhre, schafft optimale Operationsbedingungen für den Chirurgen und verringert den Bedarf an Narkosemitteln.

In Zukunft wird der Einsatz dieser Muskelrelaxantien, so nennt sich die Medikamentengruppe, welche die Entspannung herbeiführt, noch genauer steuerbar – und Operationen damit noch schonender für die Patienten.

Über die zu erwartenden Weiterentwicklungen auf dem Gebiet informiert Frau Professor Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie an der Uniklinik Rostock auf dem HAI 2007 in Berlin.

Am Ende einer Operation muss die Wirkung muskelentspannender Medikamente punktgenau und vollständig beendet werden. „Dies ist wichtig, damit die Patienten keine Atem- und Schluckbeschwerden bekommen und postoperative Komplikationen vermieden werden“, erläutert Nöldge-Schomburg. Um kritische Situationen zu verhindern, sei es notwendig, die Blockade der Muskeln mit entsprechenden Geräten zu überwachen.

„In Zukunft werden aber vor allem auch Medikamente eine Rolle spielen, welche die Wirkung der Muskelrelaxantien aufheben“, so Nöldge-Schomburg. Ein neues Präparat stehe bereits kurz vor der Zulassung. Es handelt sich dabei um einen Wirkstoff, der die Muskelrelaxantien in kürzester Zeit einschließt und so unwirksam macht.

TERMINHINWEISE

Kongress-Pressekonferenz
Donnerstag, 13. September 2007, 11.00 bis 12.00 Uhr
Raum C04; bcc Berliner Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin
Sitzung
Endlich: Punktgenaue Muskelrelaxation oder die Erfüllung chirurgischer Wünsche
Freitag, 14. September 2007; 10.15 bis 12.15 Uhr,
Raum A03, bcc Berliner Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin
ANTWORTFORMULAR
___Ich werde den HAI 2007 in Berlin persönlich besuchen.
___Ich werde die Kongress-Pressekonferenz am 13. September persönlich besuchen.
___Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über die Themen des Kongresses ___per Post/___per E-Mail.

___Ich kann leider nicht kommen. Bitte schicken sie mir die Pressemappe.

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DGAI Pressestelle
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20
D-70451 Stuttgart
Tel.: 0711 89 31 – 163
Fax: 0711 89 31 – 167
E-Mail: jakobi@medizinkommunikation.org

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idw

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