Erneuerbare Energien unterstützen

Bundeskanzlerin Angela Merkel lädt am 3. Juli 2007 zum dritten Energiegipfel. Bei diesem politischen Treffen zwischen der deutschen Bundesregierung und Vertretern der deutschen Energiewirtschaft sind von Seiten der Erneuerbaren Energien neben der Wind- und Solarbranche auch die Biogasbranche mit Ulrich Schmack, Vorstandsvorsitzender der Schmack Biogas AG, vertreten.

Einen Tag vor dem Energiegipfel erhält Bundeskanzlerin Angela Merkel volle Rückendeckung für ihre Energie- und Klimaziele durch die Unternehmen der Erneuerbaren Energien. Atomausstieg, Effizienzsteigerung, Klimaschutz und Versorgungssicherheit sind mit Erneuerbaren Energien machbar.

„Insbesondere das von Angela Merkel auf dem EU-Frühjahrsgipfel durchgesetzte Ziel, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Gesamtenergieverbrauch der EU bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, muss in Deutschland umgesetzt werden. Damit lässt sich der Atomausstieg ebenso umsetzen wie die Erreichung des 40-Prozentzieles zur Reduktion des Treibhausgases CO2“, so Ulrich Schmack. Zudem würde die Importabhängigkeit Deutschlands von ausländischen Energielieferungen bis 2020 um 15 Prozent gesenkt werden. Für die Erreichung dieses Zieles hat die Branche der Erneuerbaren Energien ein Investitionspaket von 200 Milliarden Euro angekündigt. Die Zahl der Beschäftigten soll auf 500.000 verdoppelt werden.

Eine besonders große Abhängigkeit besteht für Deutschland beim Erdgas. Rund 80 Prozent des deutschen Erdgasbedarfes werden importiert. Die größte Abhängigkeit besteht zu Russland, von dem derzeit 40 % des Erdgasbedarfes importiert. Und diese Abhängigkeit wird noch zunehmen, da die inländischen Erdgasvorkommen nur noch für wenige Jahre verfügbar sind. „Wir haben mit Biogas ein riesiges Potenzial in Deutschland, um Erdgas zu ersetzen“, so Ulrich Schmack. Nämlich dann, wenn es in die vorhandenen Erdgasnetze eingespeist und in dezentralen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit Gesamtwirkungsgraden von bis zu 90 % in Strom und Wärme umgewandelt wird.

Für den bisherigen Kraftwerkspark hätte der Ausbau Erneuerbarer Energien weit reichende Konsequenzen: Im Jahr 2020 wären von den heute 19 Atomkraftwerken nur noch fünf in Betrieb. Von 21 geplanten neuen Kohlekraftwerken müssten gerade noch drei realisiert werden.

Bedingung für einen schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien sind stabile Investitionsbedingungen. So haben beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz und der gesetzlich festgelegte Atomausstieg bis heute Investitionen in Höhe von 36 Milliarden Euro ausgelöst und dazu geführt, dass seit dem Jahr 2000 der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung auf heute 12,5 Prozent verdoppelt worden ist. Damit ist das Ziel der EU für 2010 in Deutschland bereits jetzt erreicht worden.

Ferner soll die Integration der Erneuerbaren Energien in das deutsche Energienetz weiterentwickelt werden. Insbesondere der Ausbau der Netze und die Verbesserung der Zugangsbedingungen im Strom- und Gasbereich spielen dabei eine entscheidende Rolle. Dazu Ulrich Schmack: „Wir machen hierzu unsere Hausaufgaben. So entwickelten wir erfolgreich das Kombikraftwerk Erneuerbare Energien, das in diesen Tagen in den Betrieb gegangen ist.“ In dem Projekt, das von den Unternehmen Schmack Biogas, SolarWorld und Enercon ins Leben gerufen worden ist, werden dezentrale Kraftwerke für Wind, Wasserkraft, Solarstrom und Biogas so miteinander verknüpft, dass sie jederzeit und flexibel eine bestimmte Stromnachfrage bedienen können. Die Biogasanlagen können durch ihre Regelbarkeit etwaige Schwankungen bei Wind und Photovoltaik problemlos ausgleichen.

Schmack Biogas AG:

Die Schmack Biogas AG ist einer der führenden deutschen Anbieter für Biogas-Anlagen. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, bietet heute seine Leistungen in den Geschäftsbereichen Projektierung und Errichtung sowie Service und Betriebsführung an und zählt damit zu den wenigen Komplettanbietern der Branche. Schwerpunkt ist neben der technischen Unterstützung ein umfassender mikrobiologischer Service.

Mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft Schmack Energie Holding investiert das Unternehmen nun auch in den Betrieb von eigenen Anlagen. Bis heute hat Schmack Biogas 179 Anlagen mit einer Nominalleistung von rund 45 MW errichtet.

Redaktion:
Petra Krayl
Schmack Biogas AG
Bayernwerk 8
D-92421 Schwandorf
Tel.: +49 9431 / 751-285
Fax: +49 9431 / 751-0
petra.krayl@schmack-biogas.com

Media Contact

Kerstin Dietl Schmack Biogas AG

Weitere Informationen:

http://www.schmack-biogas.com

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