Metalle als Akteure in Lebensprozessen und innovativen Werkstoffen

Vom 18. bis 20. Februar 2007 findet in Berlin das dritte Koordinationschemie-Treffen des deutschsprachigen Raumes statt. Die Veranstaltungsreihe wurde vor zwei Jahren in Kaiserslautern ins Leben gerufen und 2006 in Göttingen fortgesetzt. Initiatoren der Veranstaltung sind Vertreter der jüngeren Generation der deutschen Koordinationschemie. Dieses Jahr hat die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Andreas Grohmann an der TU Berlin die Organisation übernommen. Anmeldungen von 35 Arbeitsgruppen mit insgesamt 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern liegen vor.

„Koordinationsverbindungen“ sind Substanzen, in denen ein Metall-Atom Dreh- und Angelpunkt des chemischen Geschehens ist. Ihr Einsatzgebiet reicht von der Krebsbekämpfung über die Gewinnung neuartiger Kunststoffe bis hin zu visionären Anwendungen, wie etwa der Gewinnung von Wasserstoff als Energieträger durch Sonnenlicht. Die Koordinationschemie ist somit die Disziplin am Schnittpunkt verschiedenster Forschungsinteressen, deren Reichhaltigkeit durch Begriffe wie Bioanorganik, Katalyseforschung, molekulares Werkstoffdesign und supramolekulare Chemie umrissen wird.

Das jährliche Treffen dient dazu, aktuelle Forschungsvorhaben zu diskutieren. Zentrales Anliegen der Tagung ist es, dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein Forum zur Präsentation zu geben. Das Konzept der Veranstaltung sieht daher ausschließlich Vorträge von Doktorandinnen und Doktoranden mit der Gelegenheit zu ausgiebigem Feedback vor. Auch 2007 in Berlin werden neue gemeinschaftliche Forschungsprojekte begründet und bestehende vorangetrieben. Das gesamte Spektrum der modernen Koordinationschemie spiegelt sich in über 30 Vorträgen und einer Posterschau im Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin wider.

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Prof. Dr. Andreas Grohmann, Tel.: 003/314-79877, Fax: -22935, E-Mail: andreas.grohmann@chem.tu-berlin.de; Dr. Matthias Lemke, Tel.: 030/314-78612, Fax: 030/314-22935, Mobil: 0170-1282215, E-Mail: matthias.lemke@tu-berlin.de

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