Textilmaschinentagung zeigt Techniktrends auf

Von neuen Technologien in der Textilherstellung und neuen Entwicklungen im Textilmaschinenbau

Am 26. Oktober 2005 startet bereits zum zehnten Mal die Chemnitzer Textilmaschinen-Tagung. Zwei Tage lang wird sich im Chemnitzer Veranstaltungszentrum FORUM alles um neue Trends im Textilmaschinenbau drehen. Erwartet werden über 200 Gäste, unter anderem aus der Schweiz, Frankreich, Belgien, Tschechien und Russland. Referenten aus Politik, Industrie und Forschung gestalten das Programm. So wird es am ersten Veranstaltungstag um Fortschritte in der Textilveredlung, der Garnherstellung und Garnbehandlung sowie um innovative Technologien bei der Flächenbildung gehen. Am zweiten Tag der Fachtagung rücken Lösungen in der Antriebs- und Steuerungstechnik ins Blickfeld, aber auch neue Entwicklungen bei Nähverfahren oder technischen Textilien. Zahlreiche Vorträge werden dabei von regionalen Vertretern Chemnitzer Firmen wie der Cetex, der Barmag- Spinnzwirn GmbH Chemnitz, dem Sächsischen Textilforschungsinstitut e.V. Chemnitz und der Siemens AG Chemnitz, gehalten.

Veranstaltet wird die Fachtagung vom Förderverein Cetex Chemnitzer Textilmaschinenentwicklung e.V., dem Institut für Allgemeinen Maschinenbau und Kunststofftechnik der TU Chemnitz und dem Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie. Das vollständige Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung sind im Internet abrufbar unter: www.tu-chemnitz.de/tmt .

Hintergrund: Deutscher Textilmaschinenbau

Im Jahr 2004 hat der deutsche Maschinenbau mit einem Welthandelsanteil von 19,3 Prozent seinen Platz an der Spitze der Maschinenbauexporteure erfolgreich behauptet, so der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Der deutsche Textilmaschinen-Außenhandel konnte ein Exportvolumen von 3,6 Milliarden Euro erzielen, wobei ein Defizit von sechs Prozent zum Vorjahr verzeichnet wurde. Die Ursachen liegen vor allem in den Exporteinbrüchen von Spinnereimaschinen (- 15 Prozent) und maschenbildenden Maschinen (- 13 Prozent). Veredlungsmaschinen konnten sich auch weiterhin auf dem globalen Markt behaupten und bei den Webereimaschinen wurde ein Exportplus von 17 Prozent erzielt. Wichtigster Markt für den deutschen Textilmaschinenbau ist immer noch China mit einem Absatz von einer Milliarde Euro, gefolgt von der Türkei, den USA und Italien.

Wichtiger Hinweis für die Medienvertreter: Sollten Sie an der Tagung teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bei Katrin Luther, Telefon (03 71) 52 77 – 280, – 199, an. Sie wird Ihnen gern weiterführende Informationen zur Tagung, zu den Veranstaltern und zu der aktuellen Situation in der deutschen Textilmaschinen-Industrie, insbesondere in Sachsen, zusenden.

Media Contact

Mario Steinebach TU Chemnitz

Weitere Informationen:

http://www.tu-chemnitz.de

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