Bayer und UNEP veranstalten Umweltforum "Eco-Innovate" in Sydney

Konzern engagiert sich für die Jugendumweltschutz-Erziehung in Asien

„Innovation und nachhaltiges Wirtschaften gehören zu den großen Herausforderungen für das neue Jahrtausend“, fasst Dr. Udo Oels, Bayer-Vorstand für Innovation, Technologie und Umwelt, die zentrale Aufgaben der Industriegesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts zusammen. In einer Grußbotschaft zum Jugend-Umweltforum „Eco-Innovate 03“ in Sydney sagte Oels weiter: „Ich bin sicher: Dem Faktor Innovation kommt im Rahmen der Ziele zur nachhaltigen Entwicklung eine Schlüsselrolle zu.“

Das Umweltforum für Jugendliche im Alter von 15 bis 23 Jahren veranstalten Bayer und das United Nations Environment Programme (UNEP) vom 14. bis 17.7.2003 auf dem Campus der Universität von New South Wales in Sydney. Rund 100 der begabtesten Jugendlichen aus dem asiatisch-pazifischen Raum treffen sich in der australischen Olympiastadt, um innovative Projektideen zum nachhaltigen Wirtschaften zu diskutieren, und mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Forschung gemeinsame Lösungsansätze für Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsfragen zu entwickeln. Bayer unterstützt die „Eco-Innovate“-Initiative im Rahmen seines umfangreichen Programms zur Jugend-Umwelterziehung. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von UNEP-Generaldirektor Dr. Klaus Töpfer.

In seiner Eröffnungsansprache hob der Chef der UN-Umweltbehörde hervor, dass die frischen Ideen und der Optimismus der jungen Leute ein wichtiger Katalysator für die Entwicklung des Gedankens der Nachhaltigkeit sind. „Unsere Analysen zeigen, dass wir innerhalb der Zeitspanne einer Generation einen durchgreifenden Wandel hin zu nachhaltigen Produktions- und Verbrauchsmustern entwickeln müssen“, betonte der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen in Sydney.

Entstanden aus einer Partnerschaft zwischen Bayer, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen sowie der Universität von New South Wales in Sydney will „Eco-Innovate 03“ jungen Menschen den Gedanken der Nachhaltigen Entwicklung ans Herz legen, damit er überall auf der Welt in den Alltag umgesetzt werden kann.

Aus rund 1.000 Bewerbern aus der ganzen Region waren in landesweiten Wettbewerben die 100 Delegierten von „Eco-Innovate“ ausgewählt worden. Mit diesem in seiner Art bislang einzigartigen Forum versuchen Bayer und UNEP auf ganz neue Weise, bei den Jugendlichen in der Region das Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung zu schärfen. Ziel des Forums ist es, innovative Ideen zu stimulieren, die zu nachhaltigen Produkten und Lösungen führen. Durch die Einbeziehung von Teilnehmern aus Australien, Neuseeland, Singapur, Thailand, Indonesien, den Philippinen, China und Indien bringt das Forum verschiedene Länder und Kulturen zum Austausch von Erfahrungen und bei der grenzüberschreitenden Entwicklung von „Best Practices“ zusammen.

Im Rahmen des „Eco-Innovate“-Forums wird dieses Jahr erstmals in der Region Asien-Pazifik der Umweltjournalistenpreis „BEAM“ (Bayer Environment Award Media) für hervorragende Jungjournalisten verliehen, die durch ihre Berichterstattung dazu beigetragen haben, dem Thema „Sustainable Development“ öffentlich zu größerer Aufmerksamkeit zu verhelfen.

„Mit der ’Eco-Innovate’-Initiative wollen wir junge Leute in Asien für das Konzept der Nachhaltigen Wirtschaftens begeistern und sie ermutigen, eigene Projektideen zu umsetzbaren Produktinnovationen im Sinne des Nachhaltigen Wirtschaftens zur führen“, sagte Dr. Oels. Gerade in der ökonomisch aufstrebenden Region Fernost sei es wichtig, frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu stellen, so der Bayer-Vorstand.

Der Gedanke des ’Sustainable Development’ umfasst die Verpflichtung, nachfolgenden Generationen durch nachhaltiges, zukunftsverträgliches Wirtschaften ausreichende Optionen für ihre eigene Lebensgestaltung zu erhalten.

Bei Bayer hat dieses Prinzip eine lange Tradition: Bereits vor mehr als hundert Jahren hatte das Unternehmen in seinem Leverkusener Stammwerk eine Abwasserkommission eingerichtet, und damit den industriellen Umweltschutz bei Bayer begründet. Allein in den vergangenen zehn Jahren hat Bayer weltweit rund 12 Milliarden Euro in den Bau und den Betrieb von Umweltschutzeinrichtungen investiert. Dabei lässt sich Bayer an konkreten Zielen messen: Bis zum Jahr 2010 will das Unternehmen die Luftemissionen um 50% reduzieren. Die Vorgaben des Kyoto-Protokolls hat Bayer bereits heute mehr als erfüllt.

Bayer sieht es als Teil seiner unternehmerischen Verantwortung, die Kompetenz des Konzerns in Umweltschutz, Wissenschaft und Ausbildung zum Nutzen der Gesellschaft einzusetzen. Bayer und UNEP arbeiten daher seit Mitte der 90er Jahre gemeinsam an einer Reihe von Programmen zur Jugend-Umweltkommunikation.

Als Partner von UNEP für die Umwelterziehung junger Menschen in der Region Asien-Pazifik unterstützt der Leverkusener Konzern vielfältige Projekte – wie etwa den Weltumwelttag oder das „Bayer Young Environmental Envoy Program“, das junge Leute aus ganz Fernost als junge Umweltbotschafter entwickelt, und sich zu einem der führenden Umwelterziehungsprogramme in der Region entwickelt hat. Die Zusammenarbeit mit der UNEP auf dem Gebiet der Umwelterziehung sieht Bayer als einen wichtigen Beitrag zur UN-Initiative „Global Compact“.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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