Physiker-Kongress MECO 2003

Wundern, kreative Fragen, einfallsreiche Antworten sind Kernbestand der Physik – Die MECO 2003 gibt einen Einblick vom 20. bis 22. März 2003 an der Universität des Saarlandes, Campus Saarbrücken (Gebäude 27)

Auf Forschungsergebnisse der Physik warten viele: sowohl Unternehmen der Energiebranche als auch Medizintechniker oder die IT-Industrie. Aber vor der Erwartung kommt das Staunen über die Vielfalt der Eigenschaften der Materie. Deren Erforschung, Klassifikation und möglicherweise deren technische Verwendbarkeit ist die Domäne der physikalischen Forschung. Wer konnte vor 70 Jahren ahnen, dass durch forscherische Neugier entdeckte elektrische Eigenschaften bestimmter Kristalle die Grundlage der heutigen Informationstechnologien bilden? Oder wer hätte bis vor kurzem gedacht, dass sich der Laserstrahl zur erfolgreichen Detektion von Krebszellen eignet? Grund genug also, Ende März nach Saarbrücken zu blicken:

Zur 28. Annual Conference of the Middle European Cooperation in Statistical Physics (MECO) treffen sich vom 20. bis 22. März auf dem Campus der Saar-Uni mehr als 200 Wissenschaftler aus Europa, um über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Physik der kondensierten Materie und der Statistischen Physik zu diskutieren. In insgesamt 12 Hauptvorträgen von international führenden Experten werden neueste Erkenntnisse in den Bereichen Weiche Materie, Biophysik, Glasartige und amorphe Systeme, Hydrodynamik und Strukturbildung sowie Quantentransport und Quantenphasenübergänge vorgestellt. Poster-Präsentationen geben den Teilnehmern darüber hinaus Gelegenheit, über ihre eigenen Ergebnisse zu sprechen.

Die MECO findet seit 1974 statt. Organisator der Veranstaltung ist in diesem Jahr der Saarbrücker Professor für Theoretische Physik Dr. Heiko Rieger. Unterstützt wird er dabei von seinen Mitarbeitern Dr. Enrico Carlon, Dr. Jae-Dong Noh, Dr. Frédéric Hébert und Dr. Ludger Santen. Vor allem zugunsten der rund 80 osteuropäischen Teilnehmer wird der Kongress von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der European Science Foundation (ESF), dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft des Saarlandes und der Universität des Saarlandes gefördert.

Fragen beantwortet:

Prof. Dr. Heiko Rieger
Tel.(0681) 302-3969 od. -2423
Fax: (0681) 302-4899
E-Mail: rieger@lusi.uni-sb.de

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Hochschul- Presseteam Universität des Saarlandes

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