Grenzüberschreitende Belastungen durch Ozon und Staub

Staub aus Moskau in Deutschland, Staub aus der Sahara in Großbritannien, erhöhte Oztonkonzentrationen in Europa als Folge von Emissionen in den USA, Staub in Amerika aus dem zunehmend industrialisierten Asien …

Diese Aufzählung lässt sich fortsetzen. Vom 7. bis 9. Oktober 2002 befassen sich auf Einladung des Bundesumweltministeriums (BMU) und der Umweltbehörde der USA (Environment Protection Agency, EPA) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Amerika, Asien und Europa in Bad Beisig mit dem Problem der grenzüberschreitenden Belastungen durch Ozon und Staub.

Dass Luftverunreinigungen nicht am Ort ihrer Entstehung verbleiben, ist seit Jahren hinreichend bekannt. Bisher haben sich Wissenschaftler und Politiker vorwiegend mit der Ausbreitung der Schadstoffe innerhalb eines Kontinenten beschäftigt. Seit kurzem rücken Schadstoffflüsse zwischen den Kontinenten in den Vordergrund. Messkampagnen und Modellrechnungen zeigen, dass interkontinentale Schadstofftransporte nicht zu vernachlässigen sind. Sie erörtern, welche gemeinsame Maßnahmen notwendig und möglich sind, um diese Belastungen zu verhindern.
Die Konferenz wird von Terry Keating von der EPA und Dieter Jost vom UBA geleitet.

Ansprechpartner für Medien

Ulrike Bauer idw

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