Deutsch – polnischer Gesprächskreis

trifft sich zum dritten Mal am 9. und 10. November an der Freien Universität Berlin

Seit nunmehr drei Jahren arbeitet die Freie Universität Berlin intensiv mit mehreren Kolleginnen und Kollegen am Institut für Geschichte der Nikolaus-Kopernikus-Universität Thorn zusammen. Der Ansprechpartner dort ist Prof. Dr. Janusz Tandecki, der sich besonders mit Fragen der Historischen Hilfswissenschaften und der Quellenedition befasst. Der erste universitäre Austausch fand im Oktober 1999 an der FU Berlin, der zweite im Oktober 2000 an der Universität Thorn statt. Sichtbares Ergebnis ist ein soeben erschienener Aufsatzband, der 22 Beiträge der beiden Treffen zusammenfasst. Er wurde von dem Thorner Universitätsverlag herausgebracht.

Dieser erfolgreiche Ansatz ermutigt dazu, mit gemeinsamen Vortragsveranstaltungen und der Initiierung bilateraler Projekte die deutsch-polnische Zusammenarbeit auf dem wichtigen Gebiet der Quellenedition befördern. Den Auftakt macht das Friedrich-Meinecke-Institut/FU Berlin: Am 9. und 10. November tagt dort ein Deutsch-Polnischer Gesprächskreis, der das Begonnene fortsetzt und neue Pespektiven eröffnet. Deutsche und polnische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erörtern hier gemeinsam u.a. „Quellenedition zur Geschichte Danzigs“ (Dr. Piotr Olinski/Torun), „Die deutschsprachige Annalistik Schlesiens im Spätmittelalter“ (Dr. Wojciech Mrozowcz/Wroclaw), „Die Fortführung des Preußischen Urkundenbuchs“ (Dr. Bernhardt Jähnig/Berlin oder „Regestentechnik. Urkunden Kaiser Friedrichs III aus Pommern und Mecklenburg“ (Dr. Elfie-Marita Eible/Berlin).

Ort und Zeit: Fachbereich Geschichts- und Sozialwissenschaften, Koserstr. 20, Sitzungsraum A.163, 14195 Berlin-Dahlem, U-Bhf. Podbielskiallee, Linie 1; 9. und 10. November jeweils von 9.15 Uhr bis 16.00 Uhr

Informationen: Prof. Dr. Matthias Thumser, Friedrich-Meinecke-Institut, Tel.: 030/838-52392, Fax: 838-54524, E-Mail: [email protected] .

Tagungsbeitrag: DM 30,–, für Studierende frei

Ansprechpartner für Medien

Hedwig Görgen idw

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