Wahnsinn BSE – Was tut die Forschung?

Mit über fünfhundert Fragen fand der Internet Live-Chat zum Thema „Wahnsinn BSE – Was tut die Forschung?“, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 21. Februar veranstaltete, eine überdurchschnittliche Resonanz. In der zur Verfügung stehenden Zeit von eineinhalb Stunden konnten fast siebzig Fragen beantwortet werden.

Im Chat standen DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Professor Joachim Pohlenz, Veterinärpathologe der Tierärztlichen Hochschule Hannover, und Professor Ortwin Simon, Spezialist für Tierernährung der Freien Universität Berlin, Rede und Antwort.

Im Experten-Chat konnten grundlegende Fragen zur BSE-Erkrankung, zu deren Infektionswegen oder zur Gefahr des Rindfleischverzehrs erörtert werden. Im Hinblick auf die Situation der Forschungsförderung wurde darauf verwiesen, dass die DFG zum Thema Prionen-Erkrankungen seit 1994 Projekte mit rund 6,5 Millionen Mark gefördert hat. Darüber hinaus betonte der DFG-Präsident, dass über 30 Millionen Mark für Projekte bereitgestellt wurden, die sich im Sinne der Grundlagenforschung mit den allgemeinen Mechanismen von neurodegenerativen Prozessen – dazu zählen auch Alzheimer- oder Parkinsonerkrankungen – beschäftigen. Dennoch besteht ein großer und nachhaltiger Forschungsbedarf. Die DFG wird deshalb neue und zukunftsweisende Forschungsinitiativen unterstützen.

Das Transkript des Internet-Chats ist auf der DFG-Website ( http://www.dfg.de/live ) oder unter der Adresse http://politik-digital.de abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ansprechpartner für Medien

Dr. Eva-Maria Streier idw

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