EUROSENSORS XXII: Innovationen in der Sensortechnik

Internationaler Treffpunkt der Sensorik ist in diesem Jahr die Stadt Dresden.

Über 500 Experten der Sensortechnologie aus den Bereich Forschung, Entwicklung und Anwendung werden aus aller Welt zur 22. Konferenz EUROSENSORS vom 7. bis 10. September 2008 erwartet. Das umfangreiche Programm mit 200 Vorträgen und 250 Posterpräsentationen deckt alle Bereiche der Sensorik ab.

Der Weltmarkt für die Sensortechnik beläuft sich derzeit auf etwa 80 Mrd. Euro. Im Zuge der zunehmenden Miniaturisierung und der Erschließung neuer Anwendungen wird dieser Markt in den nächsten Jahren noch weiter wachsen. Deutschland hat daran einen entscheidenden Anteil.

Themen der größten europäischen Sensortagung werden sein: Theorie, Modellierung und Entwurf, Materialien, Sensorprinzipien, Sensor-/ Aktuator-Systeme, mikrofluidische und Mikroanalysegeräte und -systeme, ferner optische Sensoren und MEMS sowie deren Anwendungen. Ein großer Schwerpunkt der Vorträge und Posterpräsentationen liegt im Bereich der chemischen und biologischen Sensoren. Aber auch neueste Entwicklungen bei Energieautarkie und Sensornetzwerken sowie Verbindungs- und Systemaspekte werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert.

Tagungsleiter ist Professor Gerald Gerlach vom Institut für Festkörperelektronik der TU Dresden: „Bereits zum dritten Mal wird die EUROSENSORS in ihrer 22jährigen Geschichte in Deutschland stattfinden. Diese Veranstaltung bietet uns erneut die Chance, die hervorragende deutsche Kompetenz in der Sensor- und Messtechnik auf internationaler Ebene vorzustellen.“

Veranstaltet wird die EUROSENSORS von der Technischen Universität Dresden und von der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA). Mit 13.000 Mitgliedern repräsentiert die GMA unter anderem die deutschen Fachleute auf dem Gebiet der Sensorik und der Messtechnik.

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