Nano-Meeting

Nanopartikel – das sind kleinste Teilchen, mit denen etwa die Wirkstoffe von Medikamenten an den gewünschten Ort im Körper gelangen. Aus der Arzneimittelforschung und der Pharmakologie ist die Nanotechnologie längst nicht mehr wegzudenken, und auch in der Erforschung neuer Kosmetikprodukte spielt sie eine wichtige Rolle. An der Freien Universität Berlin treffen sich nun Vertreter der führenden pharmazeutischen Institute in Europa zum großen Nano-Meeting: Der „European Workshop on Particulate Systems“ (EWPS) findet am 30. und 31. Mai 2008 statt.

Neben den Instituten für Pharmazeutische Technologie in Berlin, Genf, Kopenhagen, London, Paris und Utrecht sind in diesem Jahr erstmals bei einem EWPS-Meeting auch Lissabon und Ljubljana vertreten. Der Verbund für die europäische Spitzenforschung in der Pharma-Nanotechnologie wurde 1997 von Professor Dr. Rainer H. Müller, Institut für Pharmazeutische Technologie der Freien Universität Berlin, gegründet.

Zum Jubiläums-Meeting des EWPS in diesem Jahr wird Professor Peter Paul Speiser, Emeritus der ETH Zürich, als „Vater der Pharma-Nanotechnologie“ geehrt. Speiser, der 1970 erstmals Nanopartikel als gezielte Transporter für Arzneistoffe beschrieben hatte, wird mit dem „Lifetime Achievement Award for Pioneering Work on Nanosystems“ ausgezeichnet.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Journalisten werden um Anmeldung gebeten unter E-Mail: nanoteam@gmx.com.

Zeit und Ort der offiziellen Eröffnung mit Preisverleihung:
o 30. Mai 2008, 13 bis 14 Uhr
o Henry-Ford-Bau, Saal des Akademischen Senats, 1. Stock, Garystraße 35, 14195 Berlin
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
o Professor Dr. Rainer H. Müller, Institut für Pharmazie, Telefon: 030 / 838-50678,E-Mail: mpharma@zedat.fu-berlin.de

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Christine Boldt idw

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