Internationale Tagung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Basel

Unternehmen schliessen sich zusammen und lösen sich wieder auf, interne Reorganisationen sind an der Tagesordnung. Diesem permanenten Wandel widmet die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW am 24./25. Januar die Tagung: „Change trifft Teams“ – Gruppen als Gegenstand und Keimzelle von Veränderung. Über 250 Personen nehmen an der zweitägigen Vera nstaltung mit zahlreichen Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland teil.

Der pausenlose organisationale Wandel führt zu einer Komplexitätssteigerung, die das Individuum am Arbeitsplatz nicht mehr allein beherrschen kann. Stattdessen entscheiden mehr denn je die Arbeitsfähigkeit und die Produktivität von Gruppen, über Fortgang und Erfolg der Veränderungsprozesse.

Arbeitsfähigkeit und Produktivität von Gruppen ist zentral

Die Tagung richtet den Fokus auf zwei zentrale Fragen:

– Inwiefern (be-)trifft Change die Arbeitsfähigkeit von Gruppen?
Welche Formen von Verbindlichkeit, Verlässlichkeit und loyalen Beziehungsstrukturen müssen sie trotz Veränderungen bewahren?

– Inwieweit forciert die Gruppendynamik selbst aktiv die Veränderungsprozesse? Unter welchen Bedingungen müssen Gruppen Veränderungen als notwendige Herausforderung initiieren und annehmen?

Die Tagung richtet sich an Personen, die in und mit Gruppen/Teams arbeiten, diese führen, beraten, entwickeln, an Praktikerinnen und Praktiker sowie Forschende. Hauptreferate halten Prof. Dr. Michael Zirkler von der Universität Basel, Prof. Dr. Helmut Willke von der Universität Bielefeld, Karsten Trebesch, selbständiger Berater, Prof. Dr. Dr. Manfred Moldaschl von der Technischen Universität Chemnitz, Prof. Dr. Jörg Fengler von der Universität Köln, PD Dr. med. Arnold Retzer, Leiter des Systemischen Instituts Heidelberg sowie Dr.

Roswita Königswieser von Königswieser und Network. Mehr zum Inhalt der Referate und zu den Keynote-Speakers findet sich auf www.change-trifft-teams.ch. Aufgrund der grossen Nachfrage mussten zusätzlich zu den ursprünglich vorgesehenen 16 Workshops acht weitere Workshops angeboten werden.

Wie wird Veränderung produktiv?

Was also muss geschehen, damit Veränderungsprozesse nicht nur als Belastung, sondern als produktive Herausforderung anerkannt werden?

Antworten auf diese und folgende Fragen werden das Fazit der Tagung bilden: Über welche Bewältigungskompetenzen müssen Gruppen und die Individuen in ihnen verfügen, um nicht in Verweigerungshaltung und Indifferenz zu geraten? Wie sieht Team- und Gruppenleitung unter anhaltenden Change-Bedingungen aus?

Veranstaltet wird die Tagung von der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsdynamik DGGO, Fachsektion im DAGG.

Weitere Partner sind der Berufsverband für Supervision, Organisationsberatung und Coaching BSO, Zeit AG – Sursee, Timeware of Switzerland und das Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel.

Die Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ist die grösste Hochschule für Soziale Arbeit der Deutschschweiz, mit Standorten in Olten und Basel. Sie bietet einen Bachelor-Studiengang in Sozialer Arbeit an. Derzeit sind 995 Personen an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW eingeschrieben.

Der Master-Studiengang in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Innovation startet im Herbstsemester 2008/2009.

Die konsequente Verbindung von Forschung, Lehre und Dienstleistung entlang der in der Lehre und sechs thematisch-fachlichen Instituten zeichnet die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW aus. Die Entwicklung von Wissen ist eng verschränkt mit Wissensvermittlung in der Aus- und Weiterbildung dem Wissenstransfer in vielfältigen Beratungs- und Dienstleistungen.

Media Contact

Prof. Dr. Olaf Geramanis presseportal

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