Magnetstimulationsgerät mit reduzierter Stromaufnahme

Die nicht-invasive Magnetstimulation ist eine neue Technologie um Nervenfasern und Muskeln zu stimulieren. Sie wird hauptsächlich in der Rehabilitation eingesetzt, um Kranke mit Behinderungen oder Paralyse aufgrund von Schlaganfällen zu behandeln. Der Vorteil der Magnetstimulation im Vergleich zur elektrischen Stimulation liegt darin, dass die Magnetstimulation ohne direkten Kontakt zur Haut und deshalb komplett schmerzfrei durchgeführt werden kann.

Um einen Reiz zu erzeugen, benötigt die Magnetstimulation jedoch sehr starke, zeitlich veränderliche Magnetfelder. Diese Felder benötigen einen hohen Strom, was zu einer starken Hitzeentwicklung im Gerät führt. Da die maximale Temperatur für medizinische Geräte gesetzlich auf 40°C limitiert ist, werden diese Geräte mit einer sehr aufwendigen Kühltechnik ausgestattet, die dennoch nur eine Nutzung von wenigen Minuten erlaubt. Diese technischen Limitierungen sind der Hauptgrund, weshalb die Magnetstimulation die elektrische Stimulation in der neurologischen Rehabilitation noch nicht ersetzt hat. Die Erfindung stellt eine Möglichkeit bereit, ein Gerät zur Magnetstimulation herzustellen, dass den Leistungsverbrauch und die Hitzeentwicklung bis auf ein Viertel reduzieren kann.

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