Katheter zur Behandlung von infravesikalen fetalen Obstruktionen

Infravesikale fetale Obstruktionen führen bei Nichtbehandlung häufig zum perinatalen Tod des Kindes oder zu einer stark erhöhten Morbidität der Kinder nach der Geburt. Die einzige Behandlungsmöglichkeit besteht bisher in einer suprapubischen Urinableitung durch den Einsatz des spiralförmigen „Michael Harrison“-Katheters. Die Platzierung dieses Katheters ist technisch sehr kompliziert, die Führungsnadel ist unakzeptabel dick und birgt damit ein hohes Risiko für die Auslösung einer Fehlgeburt oder die Verletzung der Patientin und des Fötus. Häufig zieht der Fötus den Katheter selbst heraus. Durch diese schwerwiegenden Nachteile bleibt das Krankheitsbild in den meisten Fällen unbehandelt.

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