Trennung metallischer von halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhren

Sie lassen sich jedoch nur als Gemisch aus einer metallischen und einer halbleitenden Modifikation herstellen, wobei sich für viele Anwendungen bevorzugt oder sogar ausschließlich nur eine der beiden Spezies eignet. Mit Hilfe eines neuen Trennverfahrens werden die Nanoröhren der beiden Spezies zunächst vereinzelt und anschließend durch Dielektrophorese voneinander getrennt.

Die auf diese Weise separierten Fraktionen eignen sich für nanoskalige Transistoren, nanoskalige metallische Zuleitungen in der Bildschirmtechnik, der Abschirmung, der Sensorik oder als funktionelle Fasern mit außergewöhnlichen elektronischen und mechanischen Eigenschaften.

Dr. Stephan Gärtner
Forschungszentrum Karlsruhe GmbH
Stabsabteilung Marketing, Patente und Lizenzen
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
D-76344 Eggenstein-Leopoldshafen
info@map.fzk.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Technologieangebote

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Defekte in Halbleitern auf Atomebene aufspüren

Neuer Messaufbau Leipziger Forschender steht ab 2023 zur Verfügung. Moderne Solarzellen arbeiten mit Dünnschichten aus Halbleitern, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Der Schlüssel, um ihre Effizienz noch weiter zu…

Quantenoptik im Glas

Rostocker Forschende kommen den Geheimnissen von roten, grünen und blauen Quarks-Teilchen auf die Schliche. Forschenden der Universität Rostock ist es gelungen, in einem unscheinbaren Stück Glas einen Schaltkreis für Licht…

Wolken weniger klimaempfindlich als angenommen

Daten aus Flugkampagne: Passat-Kumuluswolken finden sich auf rund 20 Prozent der Erdkugel und kühlen den Planeten. Bisher wurde erwartet, dass diese Wolken durch die Erderwärmung weniger werden und damit den…

Partner & Förderer