Mini-HLM – Neuartige Herz-Lungen-Maschine senkt postoperatives Risiko

Operationen bei Herz- oder Gefäßmissbildungen erfordern

oft den Einsatz von Herz-Lungen-Maschinen (HLM). Diese gewährleisten in einem externen Kreislauf den Weitertransport des Blutes und die Anreicherung mit Sauerstoff. Dieses Verfahren ist durch die große Fremdkörperoberfläche und die notwendige Beigabe von Fremdblut mit zahlreichen Risiken für den Patienten, wie schwere entzündliche Reaktionen, verbunden. Diese Gefahren machen den Einsatz von HLMs bei Kindern, besonders bei Früh- oder Neugeborenen mit niedrigem Geburtsgewicht, problematisch oder gar unmöglich. Mit der MiniHLM werden erstmals Operationen in der Kinderherzchirurgie mit minimiertem Risiko möglich, da die Fremdkörperoberfläche auf ein Minimum reduziert wird. Ärzten und Ingenieuren der RWTH Aachen ist dieser Durchbruch durch eine innovative, kompakte Bauweise der Herz-Lungen-Maschine gelungen. Ein neuer Konstruktionsansatz integriert alle wichtigen Komponenten, wie Oxygenator, Wärmetauscher, Kardiotomiereservoir und Pumpe, so dass auf Schläuche zur Verbindung der einzelnen Komponenten verzichtet werden kann.

Weitere Informationen: PDF

PROvendis GmbH
Tel.: +49 (0)208/94105 0

Ansprechpartner
Dipl.-Ing. Alfred Schillert

Ansprechpartner für Medien

info@technologieallianz.de TechnologieAllianz e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Technologieangebote

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Regionaler Wasserstoff aus Biomasse – sauber und effizient!

An der Hochschule Hof macht eine Unternehmensgründung auf sich aufmerksam, die wichtige Lösungen für die Energiewende liefern könnte: Die BtX energy GmbH bietet unterschiedliche Verfahren, um aus Biomasse hochwertigen Wasserstoff…

QuaIitätssicherung für Bioproben

Zusammen mit dem German Biobank Node entwickeln Biobank-Experten des Universitätsklinikums Jena ein Qualitätssicherungskonzept für den Umgang mit flüssigen Biomaterialproben. Anhand typischer Veränderungen ausgewählter Probenbestandteile wollen sie ein standardisiertes Verfahren entwickeln,…

Die ersten Löwen-Embryonen aus eingefrorenen Eizellen

Einem Team aus Wissenschaftler*innen des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und der Universität Mailand, Italien, in Kooperation mit dem Givskud Zoo – Zootopia in Dänemark ist es gelungen,…

Partner & Förderer

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen