Flugsommer 2011: 3,4 Millionen Passagiere mehr als 2010

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 5,5 % oder 3,4 Millionen Fluggäste mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. In den vergangenen 20 Jahren wiesen nur die Sommerflugplanperioden 2005 (+ 3,6 Millionen Passagiere) und 2004 (+ 5,3 Millionen) höhere absolute Zuwächse der Fluggastzahlen auf.

Die Mittelmeerinseln als aufkommensstärkste Region mit reinem Flugtourismus kamen bei einer Fluggastzahl von 5,5 Millionen auf ein Plus von 6,7 %. Von den Fluggästen mit diesen Zielen flogen zwei Drittel auf die Balearen und ein Fünftel auf die griechischen Inseln.

Bei nicht zur Mittelmeerregion zählenden Destinationen mit nahezu ausschließlichem Tourismusbezug erzielten die Kanarischen Inseln mit
+ 15,3 % die höchste Steigerung seit 20 Jahren; in die Karibik, nach
den Kanaren außerhalb des Mittelmeerbereichs die bedeutendste Region für ausschließlichen Flugtourismus aus Deutschland, flogen 0,2 Millionen Urlauber (+ 1,8 %).

Das Fluggastvolumen des Gesamtmarktes erhöhte sich primär durch das gesteigerte Aufkommen im Europaverkehr, der um 3,2 Millionen Passagiere (+ 8,6 %) zulegte. Das verhaltene Wachstum des Passagieraufkommens im Interkontinentalverkehr (+ 1,0 %) ist vor allem auf den Rückgang für Afrika (- 15,3 %) zurückzuführen, wobei Ägypten mit – 25,7 % und Tunesien mit – 35,4 % die größten Einbrüche zu verzeichnen hatten. Dagegen stiegen die Fluggastzahlen nach Amerika um 5,9 % und nach Asien um 3,5 %.

Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:

Lothar Fiege,
Telefon: (0611) 75-2391,
www.destatis.de/kontakt

Media Contact

Lothar Fiege Statistisches Bundesamt

Weitere Informationen:

http://www.destatis.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neutronen-basierte Methode hilft, Unterwasserpipelines offen zu halten

Industrie und private Verbraucher sind auf Öl- und Gaspipelines angewiesen, die sich über Tausende von Kilometern unter Wasser erstrecken. Nicht selten verstopfen Ablagerungen diese Pipelines. Bisher gibt es nur wenige…

Dresdner Forscher:innen wollen PCR-Schnelltests für COVID-19 entwickeln

Noch in diesem Jahr einen PCR-Schnelltest für COVID-19 und andere Erreger zu entwickeln – das ist das Ziel einer neuen Nachwuchsforschungsgruppe an der TU Dresden. Der neuartige Test soll die…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor,…

Partner & Förderer