Deutsche Ausfuhren im Februar 2010: + 9,6% zum Februar 2009

Die deutschen Ausfuhren waren damit im Februar 2010 um 9,6% und die Einfuhren um 4,2% höher als im Februar 2009. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Januar 2010 um 5,1% und die Einfuhren um 0,2% zu.

Die Außenhandelsbilanz schloss im Februar 2010 mit einem Überschuss von 12,6 Milliarden Euro ab. Im Februar 2009 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 8,9 Milliarden Euro betragen.

Kalender- und saisonbereinigt lag im Februar 2010 der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 12,1 Milliarden Euro.

Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (- 0,3 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 3,7 Milliarden Euro), laufende Übertragungen (- 6,3 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (- 0,6 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im Februar 2010 mit einem Überschuss von 9,1 Milliarden Euro ab. Im Februar 2009 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 7,1 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Februar 2010 Waren im Wert von 43,1 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 37,9 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber Februar 2009 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 7,1% und die Eingänge aus diesen Ländern um 6,3%. In die Länder der Eurozone wurden im Februar 2010 Waren im Wert von 29,5 Milliarden Euro (+ 5,3%) geliefert und Waren im Wert von 26,8 Milliarden Euro (+ 3,9%) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Februar 2010 Waren im Wert von

13,5 Milliarden Euro (+ 11,2%) ausgeführt und Waren im Wert von 11,0 Milliarden Euro (+ 12,8%) von dort eingeführt.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Februar 2010 Waren im Wert von 26,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 19,5 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber Februar 2009 nahmen die Exporte in die Drittländer um 13,7% und die Importe von dort um 0,4% zu.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Dirk Mohr,
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Dirk Mohr Statistisches Bundesamt

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