Rohstahlproduktion im April 2002 bei 3,70 Mill. t

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erzeugten die deutschen Hüttenwerke im April 2002 2,35 Mill. t Roheisen und 3,70 Mill. t Rohstahl. Damit wurden 7,2 % weniger Roheisen und 4,7 % weniger Rohstahl produziert als im April 2001. Im Zeitraum Januar bis April des Jahres 2002 wurden 9,37 Mill. t Roheisen und 14,60 Mill. t Rohstahl hergestellt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ist damit die Roheisenproduktion um 10,4 % und die Rohstahlproduktion um 8,0 % zurückgegangen.

Im früheren Bundesgebiet lag die Produktion von Rohstahl im April 2002 bei 3,14 Mill. t und damit gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 5,9 % niedriger. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum verringerte sich die Rohstahlproduktion in den Monaten Januar bis April 2002 um 8,9 % auf 12,49 Mill. t.

In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlproduktion im April 2002 mit 0,56 Mill. t um 3,0 % höher als im gleichen Vorjahresmonat. Für die ersten vier Monate des Jahres 2002 ergab sich bei einer Produktion von 2,11 Mill. t ein Rückgang um 2,0 %.

Detailliertere Informationen können auch online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop heruntergeladen werden.

Herstellung von Roheisen, Rohstahl und
warmgewalzten Stahlerzeugnissen *)

 

März
2002

April
2002

Änderung gegenüber

März
2001

April
2001

Mill. t

%

 

Deutschland

Roheisen

2,56

2,35

– 7,9

– 7,2

Rohstahl

3,99

3,70

– 5,9

– 4,7

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

3,37

– 0,8

 

Früheres Bundesgebiet

Rohstahl

3,42

3,14

– 6,5

– 5,9

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

2,85

– 1,5

 

Neue Länder und Berlin-Ost

Rohstahl

0,57

0,56

– 1,9

+ 3,0

Warmgewalzte Stahlerzeugnisse

0,52

+ 2,8

*) Für März 2002 endgültige Ergebnisse, für April 2002 vorläufige Ergebnisse.

 

Weitere Auskünfte erteilt: Roman Hartmann,
Telefon: (01888) 644-8505,
E-Mail:
eisen-stahl@destatis.de


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Roman Hartmann Pressemitteilung

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