Seefrachtraten im März 2002

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Index der Frachtraten in der Linienfahrt im März 2002 um 21,9 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Februar 2002 und Januar 2002 hatte die Jahresveränderungsrate – 23,2 % bzw. – 22,1 % betragen. Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro sank von Februar 2002 auf März 2002 um 0,7 % und lag im März 2002 um 3,8 % über dem Vorjahresniveau.

Von Februar 2002 auf März 2002 stieg der Index der Frachtraten in der Linienfahrt um 2,4 %. In der Fahrtregion Asien/Australien und der Afrikafahrt erhöhte sich das Ratenniveau um 8,1 % bzw. 0,1 %. Dagegen gaben die Frachtraten in der Amerikafahrt gegenüber den Vormonatswerten um 0,6 % nach. In der Europafahrt stiegen die Raten um 0,2 %.

Im Vergleich zum März 2001 wurden für die Fahrtgebiete Asien/Australien (– 36,6 %), Amerika (– 14,8 %) und Afrika (– 3,0 %) niedrigere Frachtraten erzielt. Auch in der Europafahrt gaben die Raten binnen Jahresfrist um 2,7 % nach.

Für den Index der Charterraten in der Tramp-Trockenfahrt wurde im März 2002 im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Minus von 25,7 % ermittelt. Von Februar 2002 auf März 2002 stieg der Index der Charterraten in der Tramp-Trockenfahrt um 9,1 %.

Die durchschnittliche Worldscale-Meßzahl in der Tramp-Tankerfahrt erhöhte sich im März 2002 gegenüber Februar 2002 um 4,7 %.

 

Index der Frachtraten in der Linienfahrt
1995 = 100

Jahr

Monat

Gesamtindex

Veränderung
zum Vorjahr/
Vorjahres-
monat

Veränderung
zum
Vormonat

in %

1998 D

 

89,5

– 9,5

1999 D

 

86,3

– 3,6

2000 D

 

117,2

35,8

2001 D

 

113,9

– 2,8

2001

Januar

119,1

15,0

– 5,0

Februar

120,6

17,3

1,3

März

121,4

16,1

0,7

April

122,2

8,5

0,7

Mai

121,0

1,3

– 1,0

Juni

119,1

3,0

– 1,6

Juli

117,2

2,4

– 1,6

August

111,8

– 8,1

– 4,6

September

105,0

– 17,0

– 6,1

Oktober

103,3

– 20,7

– 1,6

November

104,1

– 19,9

0,8

Dezember

101,8

– 18,8

– 2,2

2002

Januar

92,8

– 22,1

– 8,8

Februar

92,6

– 23,2

– 0,2

März

94,8

– 21,9

2,4

Weitere Auskünfte erteilt: Andreas Martin,
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Andreas Martin Pressemitteilung

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