35.000 Beschäftigte weniger im öffentlichen Dienst

Gegenüber 2005 ist dies ein Rückgang um 35.000 Beschäftigte (- 1%). Neben Bund, Ländern, Gemeinden und Gemeindeverbänden sowie Zweckverbänden umfasst der öffentliche Dienst auch das Bundeseisenbahnvermögen, die Sozialversicherungsträger und die rechtlich selbstständigen Einrichtungen des öffentlichen Rechts.

Beim Bund ist die Zahl der Beschäftigten um 4.400 auf 477.000 Personen gesunken (- 1%). Der Rückgang ist unter anderem auf den Personalabbau in der Bundeswehr zurückzuführen. Bei den Ländern arbeiteten mit 2,05 Millionen Beschäftigten im Jahr 2006 rund 28.000 Personen weniger als noch ein Jahr zuvor (- 1%). Hier liegt die Ursache neben dem allgemeinen Personalabbau auch in der Umwandlung von Hochschulkliniken in selbstständige Einrichtungen des öffentlichen Rechts. Das dortige Personal wird dann nicht mehr im Beschäftigungsbereich des betreffenden Landes, sondern im mittelbaren öffentlichen Dienst insgesamt nachgewiesen. Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden fällt der prozentuale Personalrückgang der Gebietskörperschaften insgesamt am höchsten aus. Dort sank die Zahl der Beschäftigten um 27.000 Personen auf 1,25 Millionen (- 2%). Bei den Gemeinden ist unter anderem die Privatisierung kommunaler Krankenhäuser für die Entwicklung verantwortlich.

Die Zahl der Beschäftigten bei den Zweckverbänden ist gegenüber
2005 um 4.600 auf 55.000 Personen zurückgegangen (- 8%). Beim Bundeseisenbahnvermögen arbeiteten mit 50.000 rund 1.400 Personen weniger als ein Jahr zuvor, das entspricht einem Minus von 3%. Im mittelbaren öffentlichen Dienst (Sozialversicherungsträger, Bundesagentur für Arbeit, Bundesbank, rechtlich selbstständige Einrichtungen in öffentlich-rechtlicher Rechtsform) waren mit 682.000 im Jahr 2006 rund 30.000 Personen mehr beschäftigt als 2005 (+ 5%).

Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten am gesamten Personal des öffentlichen Dienstes ist erneut gestiegen, gegenüber dem Vorjahr von 29,6% auf 30,2%. Damit setzt sich der Trend der Ausweitung von Teilzeitarbeit im öffentlichen Dienst fort. Die Änderung gegenüber 2005 ist allerdings überwiegend auf den Anstieg der Altersteilzeit zurückzuführen. Die Zahl der Beschäftigten in Altersteilzeit stieg um 17.000 Personen (+ 8%). Dagegen nahmen nur etwa 1.000 zusätzliche Beschäftigte (+ 1%) Teilzeit in Anspruch, die in keinem Altersteilzeitverhältnis begründet war.

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