Deutschlands wichtigste Handelspartner 2005

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag im Jahr 2005 – wie auch im Vorjahr – Frankreich vor den Vereinigten Staaten und Großbritannien an der Spitze der Bestimmungsländer deutscher Exporte. Von Deutschland wurden Waren im Wert von 79,9 Milliarden Euro (Anteil von 10,2% an den gesamten deutschen Ausfuhren) nach Frankreich exportiert, in die Vereinigten Staaten Waren im Wert von 69,3 Milliarden Euro (8,8%) und nach Großbritannien Waren für 61,7 Milliarden Euro (7,8%).

Die erste Änderung in der Rangfolge der wichtigsten Abnehmerländer deutscher Exporte gegenüber dem Vorjahr gab es auf Rang 10 durch Polen, das China auf Position 11 verdrängte. Auf den Rängen 13 und 14 tauschten Russland und Schweden die Plätze. Im Jahr 2005 gab es keine Absteiger aus den Top 15 der deutschen Ausfuhrrangliste, in der sich damit weiterhin zehn Länder der Europäischen Union befinden. Insgesamt entfielen auf die 15 wichtigsten Ausfuhrländer knapp 74% (579,6 Milliarden Euro) aller deutschen Exporte.

Einfuhrseitig sicherten sich – wie im Vorjahr – Frankreich (54,6 Milliarden Euro; Anteil von 8,7% an den gesamten deutschen Einfuhren), die Niederlande (53,4 Milliarden Euro; 8,5%) und die Vereinigten Staaten (41,3 Milliarden Euro; 6,6%) die ersten drei Plätze. Von Platz 6 auf Platz 4 vorgerückt ist die Volksrepublik China, die ihre Importe nach Deutschland im Jahr 2005 um 21,6% gegenüber dem Vorjahr steigerte. Ebenfalls einen großen Sprung nach vorne machte Russland, das seine Einfuhren nach Deutschland um fast ein Drittel erhöhte und sich damit von Platz 13 auf 10 verbesserte. Auch bei der Einfuhr gab es in der Rangliste der 15 wichtigsten Partnerländer keine Zu- oder Abgänge. Der Anteil der Top 15 insgesamt an den deutschen Einfuhren lag im Jahr 2005 bei 72,6% (454,1 Milliarden Euro).

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