Preise fürs Mobiltelefonieren im März 2006 um 11,5% gefallen

Die Preise für das Mobiltelefonieren lagen nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im März 2006 um 11,5% unter dem Niveau von März 2005. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 0,4%.

Die Internet-Nutzung verbilligte sich zwischen März 2005 und März 2006 um 5,5%. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise für die Internet-Nutzung unverändert.

Der Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen insgesamt (Festnetz, Mobilfunk und Internet) lag aus Sicht der privaten Haushalte im März 2006 im Vergleich zum März 2005 um 3,0% niedriger. Von Februar auf März 2006 sank der Gesamtindex um 0,1%.

Im März 2006 blieb der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz (- 0,1%) nahezu auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Während sich Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze (- 1,9%) und Auslandsgespräche (- 0,4%) verbilligten, verteuerten sich Ortsgespräche und Inlandsferngespräche um 0,4% beziehungsweise um 0,9%. Die Anschluss- und Grundgebühren blieben im März 2006 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat stabil.

Gegenüber Februar 2006 blieb der Preisindex für das Telefonieren im Festnetz unverändert. Inlandsferngespräche verteuerten sich um 0,3%. Bei den Ortsgesprächen, den Gesprächen vom Festnetz in die Mobilfunknetze sowie den Auslandsgesprächen gab es im März 2006 im Vergleich zum Februar 2006 keine durchschlagenden Veränderungen.

Weitere Auskünfte gibt:
Andreas Martin,
Telefon: (0611) 75-2629,
E-Mail: andreas.martin@destatis.de

Media Contact

Andreas Martin presseportal

Weitere Informationen:

http://www.destatis.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neutronen-basierte Methode hilft, Unterwasserpipelines offen zu halten

Industrie und private Verbraucher sind auf Öl- und Gaspipelines angewiesen, die sich über Tausende von Kilometern unter Wasser erstrecken. Nicht selten verstopfen Ablagerungen diese Pipelines. Bisher gibt es nur wenige…

Dresdner Forscher:innen wollen PCR-Schnelltests für COVID-19 entwickeln

Noch in diesem Jahr einen PCR-Schnelltest für COVID-19 und andere Erreger zu entwickeln – das ist das Ziel einer neuen Nachwuchsforschungsgruppe an der TU Dresden. Der neuartige Test soll die…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor,…

Partner & Förderer