Zur IAA: Preise rund ums Auto

Seit der letzten Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) im September 2003 haben sich die Preise rund um das Auto erheblich stärker erhöht als die Verbraucherpreise insgesamt. Wie das Statistische Bundesamt zur am 15. September beginnenden 61. IAA mitteilt, stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen von September 2003 bis August 2005 um 7,7%. Gleichzeitig erhöhten sich die Verbraucherpreise insgesamt um etwa 4%.

Der überdurchschnittliche Anstieg der Autokosten geht vor allem auf die Kraftstoffpreise zurück. Diese verteuerten sich von September 2003 bis August 2005 um knapp 20%. Während Normal- und Superbenzin in diesen knapp zwei Jahren um gut 18% teurer wurden, zogen die Dieselpreise um gut 31% an. Noch nicht berücksichtigt sind dabei die kräftigen Erhöhungen der vergangenen zwei Wochen.

Die Kraftfahrzeugsteuer stieg seit September 2003 um durchschnittlich 26,0%. Dagegen sind die Prämien in der Kraftfahrzeugversicherung im Durchschnitt 6,4% billiger geworden. Die Anschaffung eines neuen Pkw verteuerte sich von September 2003 bis August 2005 kaum, nämlich um nur 1,1%. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die verbesserte Sicherheits- und Serienausstattung als Qualitätsverbesserung gewertet wird und nicht in die Berechnung der Preissteigerungsrate eingeht.

Wirklich konstant ist die Preisentwicklung beim Eintrittsgeld zur IAA selbst. Es ist seit 1999 unverändert geblieben.

Weitere Auskünfte gibt: Erik Schäfer, Telefon: (0611) 75-2309, E-Mail: erik.schaefer@destatis.de

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Erik Schäfer presseportal

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