10 % weniger Getötete im Straßenverkehr im März 2001

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei im März 2001 in Deutschland 483 Getötete im Straßenverkehr, 10 % weniger als im März 2000. Dies war die geringste Zahl an Verkehrstoten in einem März seit Einführung der Statistik 1953. Die wenigsten Verkehrstoten wurden bisher im März 1999 mit 523 registriert. Weitere 36 200 (- 4 %) Personen wurden im März 2001 verletzt.

Die Polizei nahm rund 195 100 Straßenverkehrsunfälle auf, 0,8 % weniger als im März 2000, davon waren 27 100 (- 5 %) Unfälle mit Personenschaden und 167 900 (- 0,1 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

In den Monaten Januar bis März 2001 erfasste die Polizei in Deutschland insgesamt 556 600 Straßenverkehrsunfälle (- 1 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum), darunter 480 500 (- 0,5 %) Unfälle mit Sachschaden und 76 100 (- 5 %) mit Personenschaden. 101 300 (- 5 %) Verkehrsteilnehmer wurden verletzt und 1 458 (- 13 %) getötet.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
von Januar bis März 2001*)

Land

Verunglückte

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

darunter: Getötete

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Anzahl

%

Anzahl

Baden-Württemberg

11 323

– 8,9

175

– 17

Bayern

16 840

– 6,3

219

– 73

Berlin

3 303

– 12,3

15

– 10

Brandenburg

3 435

– 6,2

85

+ 1

Bremen

801

– 4,8

2

– 4

Hamburg

2 437

– 10,6

12

+ 2

Hessen

7 758

– 4,2

103

– 10

Mecklenburg-Vorpommern

2 452

– 11,0

66

– 29

Niedersachsen

10 509

– 12,9

159

– 54

Nordrhein-Westfalen

19 223

– 9,8

221

– 33

Rheinland-Pfalz

5 152

– 3,7

71

– 12

Saarland1)

1 416

– 0,3

19

+ 4

Sachsen

4 728

– 10,9

79

– 17

Sachsen-Anhalt

3 045

– 13,7

64

– 11

Schleswig-Holstein

3 369

– 14,8

51

– 4

Thüringen

2 953

– 13,5

50

– 19

Deutschland2)

102 757

– 5,4

1 458

– 219

___________

*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Ergebnisse des Monats März geschätzt.
2) Einschließlich derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.


Weitere Auskünfte erteilt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail:verkehrsunfaelle@statistik-bund.de

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