Bierabsatz im Jahr 2007 um 2,7% gesunken

Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – waren im Berichtsjahr mit 4,2 Millionen Hektoliter oder 4,0% am gesamten Bierabsatz beteiligt. Das ist ein Plus von 18,1% gegenüber dem Jahr 2006.

Daraus ergibt sich für den Absatz von unvermischtem Bier (99,8 Millionen Hektoliter) ein Minus gegenüber 2006 von 3,4%.

85,1% des gesamten Bierabsatzes im Jahr 2007 waren für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank um 3,7% auf 88,5 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie Absatz (Exporte und Haustrunk) betrug 15,5 Millionen Hektoliter Bier (+ 3,9%): 11,8 Millionen Hektoliter (+ 2,0%) davon gingen in die EU-Länder, 3,5 Millionen Hektoliter (+ 11,4%) in Drittländer und 190 530 Hektoliter (- 3,0%) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der Brauereien.

Die Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager). Den höchsten Bierabsatz erzielten im vergangenen Jahr wie in der Vergangenheit die Länder Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,3% und Bayern mit 22,0%.

Am Inlandsabsatz haben diese beiden Länder mit 26,0% und 21,9% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen/Bremen mit einem Anteil von 34,3%.

Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Detaillierte Informationen zum Absatz von Bier bietet die Fachserie 14, Reihe 9.2.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort „Absatz von Bier“, kostenlos erhältlich ist.

Weitere Auskünfte gibt:
Petra Martin,
Telefon: (0611) 75-4133,
E-Mail: steuern@destatis.de

Media Contact

Petra Martin Statistisches Bundesamt

Weitere Informationen:

http://www.destatis.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Durchleuchten im Nanobereich

Physiker der Universität Jena entwickeln einen der kleinsten Röntgendetektoren der Welt Ein Röntgendetektor kann Röntgenstrahlen, die durch einen Körper hin­durchlaufen und nicht von ihm absorbiert werden, aufnehmen und somit ein…

Wer hat das Licht gestohlen?

Selbstinduzierte ultraschnelle Demagnetisierung limitiert die Streuung von weicher Röntgenstrahlung an magnetischen Proben.   Freie-Elektronen-Röntgenlaser erzeugen extrem intensive und ultrakurze Röntgenblitze, mit deren Hilfe Proben auf der Nanometerskala mit nur einem…

Mediterrane Stadtentwicklung und die Folgen des Meeresspiegelanstiegs

Forschende der Uni Kiel entwickeln auf 100 Meter genaue Zukunftsszenarien für Städte in zehn Ländern im Mittelmeerraum. Die Ausdehnung von Städten in niedrig gelegenen Küstengebieten nimmt schneller zu als in…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close