Produzierendes Gewerbe: Rund 1,2 Milliarden Euro Umweltschutzinvestitionen

Davon flossen 810 Millionen Euro (65%) in additive beziehungsweise nachsorgende Umweltschutzmaßnahmen, die bei der Produktion entstandene Emissionen nachträglich verringern, und rund 431 Millionen Euro in integrierte Technologien, die Emissionen schon während der Produktion vermeiden. Im Berichtsjahr 2004 wurden noch insgesamt 1,4 Milliarden Euro investiert, damit setzt sich der rückläufige Trend von Umweltschutzinvestitionen seit 2001 fort.

Mit einem Anteil von 40% an den gesamten Umweltschutzinvestitionen dominierten 2005 die Ausgaben für Maßnahmen zur Luftreinhaltung, wie zum Beispiel Entschwefelungs- und Entstickungsanlagen. Auf den Bereich Gewässerschutz entfiel ein Investitionsvolumen von 465 Millionen Euro (38%) für die Anschaffung von beispielsweise Klärschlammbehandlungsanlagen, Anlagen zur Wasserkreislaufführung und Sicherheitsvorrichtungen für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. In der Abfallwirtschaft fielen die Umweltschutzinvestitionen mit rund 187 Millionen Euro (15%) vergleichsweise gering aus.

Betrachtet man die Wirtschaftszweige im Produzierenden Gewerbe, zeigt sich, dass Unternehmen der Chemischen Industrie mit rund 293 Millionen Euro (Anteil von 24%) den höchsten Beitrag für den Umweltschutz leisteten. Es folgen Unternehmen der Branchen Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 197,8 Millionen Euro (16%) und die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 126,7 Millionen Euro (10%). Zusammen erbrachten diese drei Wirtschaftszweige rund die Hälfte der insgesamt getätigten Investitionen für den Umweltschutz.

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