Äpfel sind auch 2012 bedeu­tendstes Baum­obst

Die Anbaufläche von Äpfeln liegt 2012 bei rund 32 000 Hektar, sie blieb gegenüber 2007 nahezu konstant. Dennoch stieg die Zahl der Apfelbäume um fast 6 % auf rund 72 Millionen.

Ursache dafür ist eine Verschiebung des Anbaus zu intensiverer Bewirtschaftung der Flächen mit kleineren Bäumen. Rund 87 % der Äpfel zählen zu den Tafel- und 13 % zu den Wirtschaftsobstsorten. Die häufigsten Apfelsorten sind 2012 Elstar (6 000 Hektar), Jonagold (3 000 Hektar), Jonagored (2 500 Hektar) und Braeburn (2 400 Hektar).

An zweiter Stelle der bedeutenden Baumobstarten in Deutschland steht 2012 die Süßkirsche. Sie wird auf einer Anbaufläche von gut 5 000 Hektar erzeugt.

Die größten Baumobstanbaugebiete befinden sich in Baden-Württemberg (knapp 15 000 Hektar) und Niedersachsen (gut 9 000 Hektar). Zurückgegangen sind Baumobstflächen besonders in Schleswig-Holstein (– 18 %), Sachsen (– 16 %), und Thüringen (– 17 %). Im Saarland (+ 53 %), in Hessen (+ 12 %) und in Hamburg (+ 9 %) wird gegenüber 2007 mehr Baumobst angebaut.

Im Jahr 2012 gab es rund 7 500 Betriebe mit Baumobstanbau mit einer Anbaufläche über 0,5 Hektar. Die durchschnittliche Baumobstfläche je erfassten Betrieb betrug 6,1 Hektar. Diese Angaben sind mit denen aus dem Jahr 2007 nur eingeschränkt vergleichbar, da kleinere Betriebe mit Anbauflächen zwischen 0,3 Hektar und 0,5 Hektar nicht mehr befragt wurden.

Weitere Auskünfte gibt:
Wolfgang Hauschild,
Telefon: +49 611 75 8523

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Wolfgang Hauschild Statistisches Bundesamt

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