Interkommunale Kooperation – neue Impulse durch den demographischen Wandel?

Interkommunale Kooperation – neue Impulse durch den demographischen Wandel? Terminhinweis: Difu-Seminar am 28. und 29. April 2008 in Berlin

Bereits heute zeichnet sich eine Verschärfung des interkommunalen Wettbewerbs um Einwohner durch den demographischen Wandel ab. Zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der eigenen Stadt wie die Profilierung als „Familienfreundliche Stadt“, das Inszenieren hochrangiger Events oder Maßnahmen des Standort- und Stadtmarketing weisen in diese Richtung.

Zugleich müssen die Kommunen auch zukünftig ein möglichst breites Portfolio von Leistungen im Bereich der Daseinsvorsorge vorhalten. Dazu wird beispielsweise ein umfassenderes Angebot für ältere Menschen gehören, gerade im Bereich der sozialen Infrastruktur. Gleichzeitig müssen weiterhin ausreichende und ansprechende Angebote für Kinder und Jugendliche/junge Erwachsene bereitgestellt werden. Vor allem unter Kostenaspekten ist dies vielfach nur in Kooperation mehrerer Kommunen leistbar. In diesem Spannungsfeld zwischen Konkurrenz und Kooperation gewinnt interkommunale Kooperation an Bedeutung. In diese Kooperationen müssen zukünftig, viel mehr als in der Vergangenheit, auch private Akteure, wie z.B. Unternehmen, einbezogen werden, ebenso die Bürgerinnen und Bürger sowie die bislang noch zu wenig genutzten Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements.

Im Seminar wird es darum gehen festzustellen,

+++ ob der demographische Wandel tatsächlich einen Schub für Initiativen interkommunaler Kooperation bewirkt,

+++ in welchen Handlungsfeldern Veränderungen stattfinden, welche neuen Handlungsfelder erschlossen werden,

+++ welche Akteurskonstellationen sich entwickeln, wie neue Akteure gewonnen werden können,

+++ wie Aushandlungsprozesse innovativ gestaltet werden.

Zielgruppen
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung, Planung, Wirtschaftsförderung, Finanzen, Soziales, Ratsmitglieder
Detailliertes Seminarprogramm/Information über Teilnahmegebühren und Anmeldemöglichkeiten:

http://www.difu.de/seminare/08kooperation.programm.shtml

Tagungsort
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Seminarleitung
Dr. Beate Hollbach-Grömig, Dipl.-Geogr. Holger Floeting
Veranstaltungssekretariat :
Marlen Petukat, Telefon: 030/39001-202, E-Mail: petukat@difu.de
Der Text ist selbstverständlich frei zum Abdruck – über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns sehr freuen!
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu), Berlin, ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, Wirtschaftspolitik, Städtebau, Soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Institut bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene mit allen Aufgaben- und Problemstellungen, die die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Rechtsträger ist der Verein für Kommunalwissenschaften e.V., der zur Sicherung und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung durch Förderung der Kommunalwissenschaften gegründet wurde.
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin
Sybille Wenke-Thiem
Ltg. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Telefon: 030/39001-209
Telefax: 030/39001-130
E-Mail: wenke-thiem@difu.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Smarte Implantate

Forschungsteam stellt neue Ergebnisse bei internationalem Workshop vor. Am 6. und 7. Oktober kommen auf Einladung der Professoren Tim Pohlemann und Bergita Ganse von der Universität des Saarlandes internationale Forscherinnen…

Selbstvalidierung von komplexen elektronischen Systemen

… durch Grey-Box-Modelle. Mischt man schwarz und weiß, entsteht grau – und damit eine neuartige Methode, die es ermöglichen soll, dass sich komplexe elektronische Systeme selbst überwachen. Mit sogenannten Grey-Box-Modellen,…

LiDAR- und Radarsensoren – platzsparend im Scheinwerfer verbaut

Autonomes Fahren … Der Mensch hat Augen und Ohren, mit denen er brenzlige Situationen im Straßenverkehr erkennen kann. Bei autonom fahrenden Autos übernehmen eine Reihe von Sensoren diese Aufgabe. Doch…

Partner & Förderer