Wie modulare Maschinen die Produktion vereinfachen – EMAG auf der EMO 2015

Gleicher Aufbau und das Know-how sämtlicher Technologien der EMAG Gruppe. Das ist das Erfolgsrezept der modularen Maschinen.

Die Palette der modularen Maschinen bei EMAG ist mittlerweile beachtlich: Von klassischen vertikalen Drehmaschinen für Futterteile (VL-Maschinen) und Wellenteile (VT-Maschinen) über die vertikale Wälzfräsmaschine VL 4 H, die vertikale Anfasmaschine VLC 100 C und das vertikale Dreh- und Schleifzentrum VLC 100 GT bis zu den Maschinen für das induktive Härten der MIND-Serie von eldec, dem Laserschweißsystem der ELC-Serie und den PECM-Maschinen – für nahezu jede Anwendung und Technologie bietet EMAG heute die passende Maschine.

Einheitlich, flexibel, modular

Der Grundgedanke hinter dem modularen Maschinenkonzept war, einen Maschinentyp zu entwickeln, der es zum einen den Produktionsplanern erlaubt, Fertigungslinien einfach zu gestalten, und zum anderen eine Qualität und Produktivität bei der Bearbeitung zu liefern, die man von EMAG Maschinen gewohnt ist. Herausgekommen ist ein Maschinenkonzept, das die bisherigen Stärken der EMAG Maschinen, nämlich die integrierte Pick-up-Automation und die gewohnt hohe Bearbeitungsqualität mit dem breiten Technologiespektrum der EMAG Gruppe kombiniert.

Einheitlicher Aufbau – vereinfachte Prozesse

Die modularen Maschinen teilen sich den immer gleichen Grundaufbau und die damit verbundene Gleichteilestrategie. Das bedeutet, dass selbst für Maschinen, in denen unterschiedliche Bearbeitungstechnologien eingesetzt werden, oft die gleichen Ersatzteile verwendet werden können. Das vereinfacht die Lagerhaltungskosten natürlich deutlich.

Ebenso einheitlich ist der kompakte Grundaufbau der Maschinen, der dank der integrierten Automation nur wenig Aufstellfläche benötigt. Apropos integrierte Automation: Die modularen Maschinen verfügen von Hause aus über eine integrierte Pick-up-Beladung. Die Hauptspindel belädt sich bei diesem Konzept direkt vom Teilespeicher selbst.

Die integrierte Automation ermöglicht zudem vergleichsweise einfache, aber eben auch hocheffektive Automationskonzepte zwischen den Maschinen. Hier kommen alle Vorteile zusammen: ein kompakter Maschinenaufbau, der eine enge Anordnung der Maschinen ermöglicht, die integrierte Pick-up-Automation, die lediglich nur noch einen Teiletransport zwischen den Maschinen notwendig macht, und nicht zu vergessen die immer gleiche Übergabehöhe zwischen den Maschinen, die diese Übergabe zusätzlich vereinfacht. Selbstredend kann EMAG auch das für die Verkettung der Maschinen passende Automationssystem liefern.

Automationssysteme perfekt abgestimmt

Wie Maschinen verkettet werden, ist natürlich von Anwendungsfall zu Anwendungsfall verschieden. Der Kunde kann aus einem breiten Sortiment von Automationsmodulen auswählen, die optimal auf die modularen Maschinen abgestimmt sind. Es ist vor allem die immer gleiche Übergabehöhe zwischen den Maschinen, die hier entscheidende Vorteile bringt.

So kann die Verkettung von beliebig vielen Maschinen vergleichsweise einfach mit Transportbändern, Umsetzern und Wendern geschehen. Eine aufwendige Robotik ist nicht notwendig, aber natürlich jederzeit integrierbar (z.B. bei der Entladung auf Paletten). Doch EMAG wäre nicht EMAG, wenn sie nicht auch auf dem Gebiet der Automation eine Neuheit bieten könnte, die sie auf der EMO 2015 zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit vorstellen wird.

TrackMotion – Teiletransport wie auf Schienen

Das TrackMotion Automationssystem ist eine weitere Neuentwicklung der EMAG Gruppe, die das bisherige Konzept von Transportbändern, Umsetzern und Wendern in einer Automationslösung vereint.
Einfach ausgedrückt, fährt beim TrackMotion Automationssystem eine sogenannte TransLift-Einheit auf einem Schienensystem (daher auch der Name „Track“) durch die Maschinen.

Der TransLift übernimmt die Funktionen Teilegreifen in unterschiedlichen Höhen, Positionieren und Wenden des Werkstücks. Selbstverständlich ist auch dieses System komplett modular und erweiterbar. Auch mehrere Maschinen können mit einem TrackMotion Automationssystem verbunden werden.

Bei kurzen Zykluszeiten kommen zwei oder mehr TransLift-Einheiten zum Einsatz. Dabei ist das TrackMotion Automationssystem auch noch extrem schnell: Mit Verfahrgeschwindigkeiten horizontal von 150 m/min und vertikal von 25 m/min können kürzeste Transportzeiten erreicht werden.

Es wird deutlich, EMAG hat mit den modularen Maschinentypen und den dazu passenden Automationskomponenten aus eigenem Hause ein System entwickelt, mit dem sich Maschinen einfach zu kompletten Fertigungssystemen verketten lassen. Durch das breite Technologiespektrum der EMAG Gruppe können so aus modularen Maschinen optimale Fertigungssysteme konzipiert und angeboten werden.

Überzeugen Sie sich selbst von den herausragenden Leistungen der Produkte von EMAG und besuchen Sie das Unternehmen in Halle 4, am Stand B 23 auf der EMO 2015.

FAKTEN:
• Einheitlicher Maschinenaufbau vereinfacht Produktionsplanung
• Höchste Produktivität dank integrierter Pick-up-Automation
• Teileübergabe dank einheitlicher Höhe stark vereinfacht
• EMAG Automatisierungskonzepte perfekt auf die Maschinen abgestimmt
• TrackMotion kombiniert Teiletransport, Wendestation und Teilespeicherung auf engstem Raum

Ansprechpartner Presse und Veröffentlichung
Markus Isgro
EMAG Holding GmbH
Austraße 24
D-73084 Salach
Fon: +49(0)7162/17-4658
Fax: +49(0)7162/17-199
e-mail:misgro@emag.com
www.emag.com

Media Contact

Markus Isgro EMAG Holding GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Multifunktionales Werkzeug für Antifouling-Beschichtungen

– niederenergetischer Elektronenstrahl. Mit der Elektronenstrahltechnologie können Oberflächen zuverlässig behandelt und funktionalisiert werden. Jetzt gelang am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP die Erzeugung von Antihaftbeschichtungen auf Kunststofffolien…

Industrielle Produktion mit KI optimieren

Karlsruher Forschungsfabrik: Immer kürzere Produktlebenszyklen und volatile Märkte zwingen Unternehmen, qualitativ hochwertige Produkte schnell mit neuen, unreifen Prozessen herzustellen. Vergleichbar mit einer Software, die während der Anwendung durch Updates stetig…

Mechanismus für Internet-Sicherheit gebrochen

Das Team der ATHENE-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Haya Shulman hat einen Weg gefunden, wie einer der grundlegenden Mechanismen zur Absicherung des Internet-Verkehrs ausgehebelt werden kann. Der Mechanismus, genannt RPKI, soll eigentlich…

Partner & Förderer