LogIntern 2010: Verpackungslogistik im Fokus

Die gesamte Inhouse-Prozesskette Verpackung – Veredelung – Logistik unter einem Dach – das bietet die FachPack 2010 vom 28. bis 30. September in Nürnberg. Das Messehighlight der europäischen Verpackungsbranche erwartet mehr als 1.300 Aussteller und gut 33.000 Besucher. Verpackungsbezogene Logistik steht im Messesegment LogIntern im Mittelpunkt.

In Halle 4 lädt die Sonderschau „Marktplatz innovativer Logistiklösungen“ zum Besuch, die vom Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des Vereins zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL), Dortmund, organisiert wird. Sie präsentiert auf rund 200 m² aktuelle Entwicklungen zu ausgewählten Logistikthemen sowie zu Kennzeichnungs- und Identifikationstechniken. Ein praxisbezogenes Forenprogramm begleitet die Präsentation.

In den LogIntern-Hallen 4 und 4A bestimmen Förder-, Verlade-, Lager- und Kommissioniersysteme, Software für den Materialfluss, Steuerungs-, Identifikations- oder Codiertechnik das Bild. Mit vielfältigen Antworten auf die Frage, wie verpackungslogistische Prozesse am besten zu optimieren sind, kommen ca. 280 Unternehmen mit LogIntern-relevantem Angebot auf die Verbundmesse. Etwa die Hälfte von ihnen positioniert sich direkt im LogIntern-Bereich.

Intralogistik, so die Definition des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), ist die Organisation, Steuerung, Durchführung und Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses, der Informationsströme und des Warenumschlags. Unternehmen, die diese Produkte und Dienstleistungen speziell für die Verpackungsindustrie anbieten, sind auf der LogIntern genau richtig. Bereits zum sechsten Mal bietet die LogIntern dem wichtigen Segment Verpackungslogistik ein Forum innerhalb der FachPack. Neben deutschen Fachleuten nutzen mehr und mehr internationale Gäste die FachPack, um sich in Nürnberg über die gesamte Prozesskette Verpackung zu informieren. Sie reisen hauptsächlich aus den Nachbarländern Österreich, Schweiz, Tschechische Republik, Niederlande, Italien, Polen und Frankreich an.

Intralogistik setzt auf Forschung und Entwicklung
Eine Bilanz der aktuellen Marktsituation in Deutschland zog im zeitigen Frühjahr das Forum Intralogistik, das von verschiedenen VDMA-Fachverbänden und dem Verband für Lagertechnik und Betriebseinrichtungen getragen wird. Der Umsatz der deutschen Intralogistik-Anbieter mit ihren ca. 100.000 Beschäftigten ging 2009 gegenüber dem Rekordjahr 2008 um 21 % auf 17 Mrd. EUR zurück. Zwar mehren sich die Anzeichen für einen Aufschwung, doch aufgrund langer Projektvorlaufzeiten und 2009 gesunkener Auftragseingänge wird die Branche in diesem Jahr einen weiteren Rückgang von rund 17 % verkraften müssen. Ein für 2010 prognostizierter Umsatz von gut 14 Mrd. EUR entspricht etwa dem Niveau von 2005. Wege aus der Krise weist die Trendstudie „Zukunft der Intralogistik 2020+“. Sie identifiziert drei Megatrends, die Einfluss auf die Branche haben: Ressourcen-Effizienz, Globalisierung und Innovationen. Effizientes Ressourcen-Management fokussiert alle für die Intralogistik relevanten Ressourcen im Herstellungs- wie im Nutzungsprozess. Eine Antwort auf die Verschiebung der wirtschaftlichen Gravitationszentren ist globaler Service. Marktanteile in diesen Wachstumsmärkten werden am besten mit Innovationen erarbeitet, seit je her Erfolgsbasis der deutschen Intralogistik-Branche.
LogIntern: Modernes Supply Chain Management spart Kosten
Welcher Rahmen wäre besser geeignet, um Innovationen zu präsentieren, als eine Messe? Mit über 33.000 investitionsfreudigen Besuchern an drei Messetagen bietet die FachPack im Fachteil LogIntern für alle intralogistischen Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich Verpackung das ideale Forum. Planung, Steuerung und Kontrolle der Material- und Informationsflüsse erfordern – besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – auf die jeweiligen Anforderungen des einzelnen Unternehmens angepasste Lösungen und Technologien. Die LogIntern zeigt u. a. Trends und neue Entwicklungen bei optischen wie elektronischen Identifikationsverfahren, den Auto-ID-Technologien. Für produktionstechnische und logistische Systeme garantiert insbesondere die Transpondertechnologie hohe Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Zusätzlich bietet die LogIntern Gelegenheit zur Diskussion gesellschaftspolitischer Aspekte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die einen kontinuierlich steigenden Rationalisierungsdruck entwickeln und hierauf abgestimmte technische Lösungen erfordern. Besucher erwarten zahlreiche praktische Beispiele effizienterer Gestaltungsmöglichkeiten innerbetrieblicher Logistikprozesse.

Jeder zweite Besucher der LogIntern 2009 interessierte sich speziell für Lager- und Kommissioniersysteme, jeweils rund 40 % für Lade-, Transport- und Lagerhilfsmittel sowie für Fördersysteme (Mehrfachnennungen), gefolgt von Identifikations-, Codier- und Warensicherungssystemen, Steuerungs- und Informationssysteme inkl. Software für die Intralogistik, Verladesysteme und die dazugehörigen Dienstleistungen.

Media Contact

Petra Trommer NürnbergMesse GmbH

Weitere Informationen:

http://www.fachpack.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Die ungewisse Zukunft der Ozeane

Studie analysiert die Reaktion von Planktongemeinschaften auf erhöhtes Kohlendioxid Marine Nahrungsnetze und biogeochemische Kreisläufe reagieren sehr empfindlich auf die Zunahme von Kohlendioxid (CO2) – jedoch sind die Auswirkungen weitaus komplexer…

Neues Standardwerkzeug für die Mikrobiologie

Land Thüringen fördert neues System zur Raman-Spektroskopie an der Universität Jena Zu erfahren, was passiert, wenn Mikroorganismen untereinander oder mit höher entwickelten Lebewesen interagieren, kann für Menschen sehr wertvoll sein….

Hoher Schutzstatus zweier neu entdeckter Salamanderarten in Ecuador wünschenswert

Zwei neue Salamanderarten gehören seit Anfang Oktober 2020 zur Fauna Ecuadors welche aufgrund der dort fortschreitenden Lebensraumzerstörung bereits bedroht sind. Der Fund ist einem internationalen Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close